Montag, 7. April 2008

Keine Zugfahrt ohne Probleme

Wir hatten uns zu Hause ganz fest vorgenommen, dieses Mal nichts zu vergessen. So stieg ich am Montag, den 07.04. um 07:55 in Jenbach in meinen Zug und hatte wirklich alles dabei. (sogar meine Jause...)
Alles lief nach Plan - ich saß zwar zuerst wieder mal in einem Abteil, wo die Heizung nicht funktionierte, fand jedoch leicht noch einen anderen Platz - lernte recht erfolgreich auf dieser Reise und kam pünktlich in Schwarzach an, wo mein Anschlusszug zur rechten Zeit eintraf und losfuhr. Leider waren keine Abteile mehr frei, deswegen setze ich mich zu einer älteren Dame ins Abteil. In der Hoffnung, dort ebenso effektiv weiterlernen zu können (ich musste ja am Donnerstag meine Zwischenklausur nachholen) vermeidete ich schon Augenkontakt mit der Frau um ja nicht ins Gespräch zu kommen. Vergeblich - ich schlief immer wieder ein und sie bemerkte es und schon begann sie mit mir zu reden. Anfangs reagierte ich zwar nicht unhöflich doch trotzdem eher zurückhaltend um das Gespräch wieder so schnell wie möglich beenden zu können. Doch mit der Zeit fand ich Gefallen an ihren Erzählungen und fand die Frau ganz interessant: Sie sprach fließend Deutsch, hatte jedoch einen leicht slawischen Akzent, sagte mir sie arbeite in Salzburg, hatte jedoch ihr Abteil von München nach Ljubljana reserviert (wie ich am Abteil ablesen konnte). Als ich sie fragte, wohin sie fahre, erzählte sie mir, sie steige in Ljubljana um - weiter nach Rijeka und nehme dort die Fähre nach Krk. Sie habe dort nämlich ein Haus. Deshalb also der slawische Akzent dachte ich.
Später erfuhr ich noch, dass ihr Lieblingsland Nepal sei, sie in Afrika aufgewachsen sei, ihr Vater Deutscher, ihre Mutter Italienerin sei und ihrer Meinung nach die höflichsten Menschen der Welt die Japaner seien... Da hatte ich ja wirklich eine interessante Frau getroffen dachte ich.
Noch etwas später leuchtete mir das alles mehr ein. Es handelte sich bei der Dame um eine Dozentin für Gesundheitspsychologie der WHO. Deswegen kommt sie auf der Welt sehr viel herum.

Es erscheint jetzt sehr viel für die 4 Studen Fahrt, die ich mit der Frau verbrachte. Doch aus den vier Stunden wurden Dank der Slowenischen Bahngesellschaft fast sechs, denn am Grenzbahnhof Jesenice gab es ein ungeklärtes Problem bei der Übergabe durch die ÖBB an die Slowenen, deswegen hatten wir dort einen Aufenthalt von mehr als 1,5 Stunden. Den Passagieren wurde nichts mitgeteilt und so warteten wir alle brav im Zug auf die Weiterfahrt. Für Heda und auch für einige andere Passagiere war dies fatal, denn so versäumten sie ihren Anschlusszug in Laibach und in der Folge die letzte Fähre nach Krk.

Ich habe seitdem von der beeindruckenden Frau nichts mehr gehört, doch als wir in Ljubljana den Zug verließen, drückte sie mir ihre Karte in die Hand und machte mir ein tolles Angebot: Sollte ich mich irgendwann international engagieren wollen, so brauche ich mich nur bei mir melden und sie kann etwas für mich tun :-)

Nachdem es in Österreich noch gestürmt und geschneit hat, hatte ich mich doch eher warm angezogen - in Laibach trat ich bei strahlendem Sonnenschein ins Freie. Deswegen freute ich mich einfach nur auf eine angenehme Dusche, doch das sollte ich nicht bekommen, denn Maria teilte mir gleich mit, dass wir kein warmes Wasser mehr hätten...

Die woche nach prag...

Das Wochenende in Prag war zwar jeden Cent wert und unvergesslich, trotzdem zog es seine Folgen nach sich:

1.) War ich in universitärer Hinsicht ziemlich in Verzug geraten,
2.) ich war wieder krank und dieses Mal noch mehr als vor Ostern. :-(

Am Montag war blöderweise plötzlich in der Vorlesung Information Support for Business Decisions Anwesenheitspflicht und wir mussten uns trotz enormer Müdigkeit sehr früh aufrappeln und in die Uni düsen. (ich hatte natürlich verschlafen - eh klar)... Aerobics ließen wir jedoch ausfallen - auf etwas musste einfach verzichtet werden. Jede freie Minute wurde dafür genutzt, meine 3 Assinments aufzuarbeiten (natürlich schon wieder Slovenian Economy) oder Schlaf aufzuholen. Deswegen ließen wir uns an diesem Montag auch nicht im Parlament-Pub blicken. Ich fühlte schon am Montag, dass sich etwas gesundheitlich Negatives anbahnte, hatte jedoch leider keine Zeit mich "drei zu dagebn"...

Am Dienstag fühlte ich mich dann schon nicht mehr so gut. Trotzdem schleppte mich in die Uni zu Slovenian Economy, obwohl ich mir eine sehr langweilige und nervtötende Vorlesung erwartete. Dies war denn zwar auch der Fall, doch ich hatte eine nette Ablenkung - Thomas (ein Kärntner) hatte nämlich seine kleine 4-jährige Tochter dabei, welche in der Vorlesung neben mir saß und so hatte ich jemanden, den ich beschäftigen konnte. Ich gab ihr alle meine Stifte zum Malen, ließ sie mit meinem Handy spielen und bekam sogar einige wichtige Eintragungen in meinem Terminkalender von ihr :-) Am Nachmittag beschloss ich, meine Vorlesungen sausen zu lassen (wobei glücklicherweise eine davon ausfiel).
Trotzdem musste ich am Abend jedoch noch in die Uni fahren um mein Projekt-Team für E-Marketing zu treffen. Am folgenden Tag sollten wir nämlich unseren Projektfortschritt präsentieren. Ich hatte die Folien schon zu Hause vorbereitet, dass ich so schnell wie möglich wieder verschwinden konnte. Denn schon um 19:30 sollte ich mich mit den Finnen und Maria im BTC treffen. Für Johanna und Henriika war schon die letzte Woche angebrochen und sie wollten sich nochmal mit uns treffen um sich zu verabschieden. Obwohl ich schon recht spät dran war, leistete ich mir an diesem Abend trotzdem noch die Dummheit, bei der falschen Busstation auszusteigen und konnte dann mit meinem ganzen Sack und Pack (Laptop) quer durch das BTC-Gelände latschen bis ich endlich in der Vodafone-Arena ankam. Dort war die ganze Truppe (Johanna, Henriikka, Maria, Laura, Janne, Annuka und Annika) bereits versammelt und wir aßen zusammen im Casa Nostra. Anschließend hatten Johanna und Henriikka eine oder zwei Runden Bowling geplant und da ich mich zu diesem Zeitpunkt auch recht gut fühlte, machte ich mit.
Wir verließen die Arena um etwa halb 12 und versäumten genau den letzten Bus. Also gingen wir zu Fuß nach Hause - grooooßer Fehler!!! In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch fantasierte ich wie im Delirium... ich muss schon sagen - sehr beängstigend, wenn man ständig von so komischen weißen Gestalten verfolgt wird...

Aus diesem Grund verzichtete ich auf den gesamten Mittwoch. Ich versuchte zu lernen, da ich am Donnerstag eine Zwischenklausur in Globalization and International Trade hatte, konnte mich jedoch kaum konzentrieren und es blieb leider nicht viel hängen. Ich versuchte irgendeinen Arzt ausfindig zu machen - es gibt hier nämlich Studentenärzte, bei denen Studenten dann nichts bzw. weniger bezahlen müssen - was sich jedoch als sehr schwierig erwies, da mir das blöde International Office einfach nicht antwortete. Kurzerhand beschloss ich am Mittwoch Abend, meine Sachen zu packen und früh morgens die Heimreise anzutreten, um dort zum Arzt zu gehen und mich zu Hause auszukurieren.
Gesagt getan - ich ließ meine Zwischenklausur ausfallen (die würde ich wohl nachholen können) und wurde um 14:04 von meiner Mama am Bahnhof abgeholt. Noch am selben Tag ging ich zum Doktor und bekam eine ganze Ladung Medikamente verschrieben.
Natürlich habe ich an diesem Wochenende auch einiges versäumt, was mich zwar störte - Am Freitag war Lauras Geburtstag und sie veranstaltete zusammen mit Ludek (welcher am Samstag seinen Geburtstag feierte) eine Party (das war mir ja noch eher egal, die zu versäumen), doch am Samstag wäre eigentlich der Ausflug in die Skocjan Caves, nach Lipica auf ein Gestüt und ein Essen in einer Osmika angestanden. Auf diesen Ausflug hatte ich mich schon wochenlang gefreut - doch es war mir einfach wichtiger, wieder gesund zu sein...
Und das war auch mehr oder wenier der Fall, als ich am Montag wieder in den Zug stieg.

Montag, 31. März 2008

Ein Wochenende in Prag...

Obwohl ich eigentlich sehr viele Dinge für die Uni zu erledigen gehabt hätte, habe ich in den Osterferien in dieser Hinsicht natürlich fast nichts hinter mich gebracht. Deswegen war ich ziemlich in Verzug mit meinen Assignments und so weiter. Trotzdem hatte ich allerdings auch jetzt keine Zeit alles nachzuholen, denn bereits am Tag nach unserer Wiederankunft in Ljubljana traten wir unsere nächste Reise an: PRAG!

Am Donnerstag, den 28.03. traf sich etwa 100 Leute am Parkplatz Dolgi Most (anderes Stadtende), wo uns unsere Buse abholten. Eigentlich sollten wir bereits um 22:00 starten, jedoch kamen wieder mal einige Leute (Franzosen und 3 sehr unsympatische Portugiesinnen, die sich noch nicht sehr viele Freunde machen konnten) am Parkplatz ein. So traten wir bereits mit Verspätung die beschwerliche lange Reise nach Prag an. Sehr störend empfanden wir es, dass immer schon nach 1,5 Stunden eine Pause eingelegt wurde. So wurde man immer, wenn man sich gerade in irgendeine halbwegs angenehme Schlafposition gezwungen hatte und gerade die Augen geschlossen hatte wieder aufgeweckt. Die Pausen sollten dann zwar nur 10-15 Minuten dauern, wurden allerdings durch diverse zu spät Kommende unnötig verlängert.
Am Morgen als alle wieder munter waren machten wir dann nochmal bei einer Raststätte halt. Es wurde uns mitgeteilt, dass wir nicht sofort in die Unterkunft fahren würden, sondern dass uns unser Bus ins Zentrum von Prag bringt, wo gleich die Stadtführung beginnt. Erst um 15:00 würde er uns wieder abholen und in die Unterkunft bringen. Alles was wir an diesem Tag also brauchen sollten wir uns mitnehmen. So wurde allerhand umgepackt und die ganze Gruppe bewegte sich außerdem auf die Raststätte zu, um sich dort Zähne zu putzen. Natürlich ernteten wir einige verwunderte Blicke, aber Hygiene geht eben vor :-)
Nach 11 quälenden Stunden im Bus und etlichen unnötigen Pausen kamen wir dann also endlich in Prag an. Im Preis inbegriffen war eine Führung durch die Stadt mit einem "professional guide" - naja, dieser professional Guide war halt ein Mitarbeiter der Sou, trotzdem hat er sich jedoch sehr viel Mühe gegeben und hat uns wirklich alle wichtigen Infos gegeben, obwohl ich manchmal am Wahrheitsgehalt seiner Erzählungen gezweifelt habe...
Wir beendeten unsere Stadttour um etwa 12:00 auf der Karlsbrücke. Wir hatten jetzt 3 Stunden Zeit, um uns selbst auf Entdeckungstour zu begeben. Das Wetter war wunderbar in der Tschechischen Hauptstadt und so schlenderten wir noch etwas durch die Straßen. Zu Mittag aß ich zusammen mit Maria, Laura, Emilia und Ascha (eine Polin, von der ich keine Ahnung habe, wie man ihren Namen schreibt) bei Bellini, einem italienischen Restaurant, wo es mir wirklich sehr gut geschmeckt hat.
Eigentlich wollten wir noch ein bisschen shoppen, da sich Prag für diese Freizeitaktivität wirklich ausgesprochen gut eignet, unsere Müdigkeit war jedoch zu groß und dementsprechend niedrig war unsere Motivation. So beschränkten wir uns auf die wirklichen Gebrauchsgegenstände: Socken für Laura und Labello für mich (hatte meinen in meiner Tasche, die ich ja zu Hause in Ktb. vergessen hatte...)

Um 15:00 traf sich die Gruppe wieder beim Pferd beim Hauptplatz und wir wurden vom Bus in die Unterkunft gebracht. Wir waren mit zwei Bussen unterwegs und da die beiden Hälften der Reisegruppe in unterschiedlichen und weit voneinander entfernten Unterkünften wohnten konnten Maria und ich nicht zusammen mit Laura ein Zimmer nehmen. So quartierten wir uns zusammen mit Laurienne und Sandra (den zwei Französinnen), Uschi aus Wien und Senja aus Mazedonien ein. Unser Zimmer teilte sich zusammen mit 6 Spaniern (oder so) aus dem Nachbarzimmer ein Badezimmer. Das Blöde an diesem Bad war, dass die WC-Tür nicht wirklich für Intimsphäre sorgte, da das untere Ende der Tür ca. in der Mitte des Oberschenkels aufhörte - und das wenn man davor stand!!!! Es war also ziemlich unangenehm, als Frau dieses WC zu benützen...

Nach diesem anstrengendem Tag war noch ein Dinner mit tschechischen Spezialitäten geplant. Auf Umwegen (wir nahmen die falsche Ubahn) kamen wir in dem Restaurant an. Das Essen war eher denkwürdig, wobei ich mir eigentlich sowieso nichts anderes erwartet hatte... Ich aß Marinierten Camembert (tschechische Spezialität????), Gegrilltes Hühnchen mit Pilzen und Reis (etwa 2 Pilze waren dabei) und Apfelstrudel (der war gut).
Anschließend wollte der Großteil der Studenten in einen größeren Klub in der Stadt. Unser Tisch war der letzte, der zum Zahlen kam, deswegen war die Gruppe schon weg und wir hatten keine Ahnung wohin wir eigentlich mussten. Wir fanden jedoch noch ein paar Leute (nämlich die unhöflichen) von der Sou und schlossen uns - wie es den Anschein machte ganz zu ihrem Missfallen - ihnen an. Blöderweise wussten auch die nicht, wo der Klub war und so irrten wir etwa eine Stunde ohne Orientierung durch Prag. Endlich hatten wir den Klub gefunden und stellten fest, dass dafür Eintritt verlangt wurde. Es gab zwar auch noch ein Pub gleich daneben, doch dieses war so voll, dass wir keinen Platz mehr hatten. Also beschlossen wir, unsere Energie für den nächsten Tag/Abend aufzusparen und fuhren nach Hause.

Am folgenden Tag wurde erst mal gut gefrühstückt. Beim Buffet wurden neben den herkömmlichen Dingen wie Brot, Butter, Marmelade, Wurst und Käse auch Kuriositäten wie Paprikajoghurt geboten - das war mir dann in der Früh allerdings doch etwas zu viel zum Kosten :-)
An diesem Samstag stand eine Besichtigung des Prags jenseits der Moldau auf dem Programm. Zu Beginn begaben wir uns nach Strahov zum Spartakiádní Stadion (offiziell Strahov-Stadion), welches noch bis 2002 als das weltweit größte Stadion im Guinness Buch der Rekorde verzeichnet war. Ich konnte nicht genau herausfinden, warum das jetzt nicht mehr so ist, denn noch wurde lt. meinen Recherchen der Rekord von 300000 Besuchern nicht gebrochen... komisch!!
Danach besuchten wir den Hradschin mit der Burg. Der Hradschin ist übrigens nicht nur die Burg alleine, sondern der ganze Hügel. Dort befinden sich nämlich mehrere Gebäude (unter anderen auch der Veitsdom und die St. Georgs Basilika) und drei Burghöfen die durch kleine malerischen Gassen verbunden sind. In einer dieser Gassen fanden wir auch das Haus von Kafka :-)
Die Führung war wieder recht bald erledigt und wir waren wieder auf eigener Faust unterwegs. Maria und ich schauten uns auf dem Hügel noch etwas um, besichtigten den Veitsdom und trafen uns dann mit Laura, um wieder in die Altstadt zu gehen. Da wir es am Vortag nicht geschafft hatten, wollten wir jetzt versuchen auf Shopping Tour zu gehen, die Kauflust packte uns jedoch nicht und wir schlenderten wieder durch die kleinen belebten Gassen. Am Nachmittag kosteten wir dann noch eine besondere Spezialität auf dem Markt: Trdlos - Teigrollen mit Zucker und Zimt (siehe Fotos), welche uns ausgesprochen gut schmeckten. Sollte ich jemals wieder in Prag sein (was bestimmt vorkommt) esse ich sicher wieder ein Trdlo!!!

Am Abend gingen Maria, Laurienne, Sandra und ich mit einigen aus dem anderen Bus in eine kleine Pizzeria. Bevor wir uns dann in den größten Nachtklub Prags aufmachten, saßen wir noch eine Weile alle (etwa 20 Personen) in der Unterkunft der anderen zusammen. Ungefähr um Mitternacht brachen wir auf und fuhren mit dem Bus in die Stadt. Leider erwischten wir jedoch die falsche Bushaltestelle und hatten so einen 40-minütigen Fußmarsch zu bewältigen bis wir endlich im Klub ankamen. Die Disko hatte 4 Stockwerke auf denen verschiedene Musikrichtungen gespielt wurden. Wir hatten jede Menge Spaß dort und hielten es auch bis in die frühen Morgenstunden aus.
Trotzdem konnte ich nach diesem langen Tag die letzten paar Meter kaum noch gehen, da meine Füße dermaßen schmerzten.
Um 12:00 sollten wir uns wieder an der Bushaltestelle zur Abreise treffen. Allerdings fehlte eine Person als die Gruppe durchgezählt wurde. Dieser Spanier war auch nicht mehr in der Unterkunft und reagierte auf keine Anrufe. Deswegen fuhr der Bus ab...
Nein natürlich nicht zurück nach Laibach, sondern in ein Shopping Center am Stadtrand, wohin der Typ (ich habe seinen Namen vergessen) kommen sollte. Er hat es blöderweise nicht gefunden und so mussten wir um 14:00 nochmal zurück in die Stadt fahren um ihn abzuholen. So hatten wir wieder mal Verspätung. Dazu kam dann noch, dass wir aus irgendeinem Grund - welcher das war, weiß keiner so genau - in Tschechien nicht auf der Autobahn fuhren sondern bis zur Grenze auf Landstraßen dahingondelten. So waren wir dann erst ungefähr um Mitternacht zurück am Parkplatz Dolgi Most.

Trotz der höchst ungemütlichen Busfahrt war es ein unvergessliches Wochenende und ich werde bestimmt wieder nach Prag fahren. Zumindest haben Maria, Laura und ich schon mal eine Idee im Kopf, dass wir uns nächstes Jahr in dem Cafe wo wir Mojitos tranken wieder treffen werden :-)

Mittwoch, 26. März 2008

Heimurlaub über Ostern

Da ich es schon seit fünf Wochen aus Zeitmangel aufschiebe, meinen Blog zu aktualisieren, habe ich mich nun endlich dazu entschlossen, wieder mal ein bisschen was über mein Dasein im südöstlichen Nachbarland Österreichs zu erzählen.
Eigentlich ist heute schon der 13. April, trotzdem poste ich die Einträge mit dem Datum, zu dem sie gehören :-)

Nach unserem Ausflug nach Zagreb blieben uns nur noch wenige Tage in Slowenien, bis endlich die Osterferien begannen, in denen wir unseren Heimurlaub antraten. Der Aufenthalt in der Ice-Bar hat mir so ziemlich den Rest gegeben und ich hatte mich wieder verkühlt. Ich vorlor im Laufe der folgenden Tage wieder meine Stimme und war deshalb um so mehr froh, endlich nach Hause zu kommen um mich auszukurieren. Am Donnerstag um 16:00 war es dann so weit. Damit wir unseren Zug auch ja erwischten und noch etwas essen konnten, verließen wir die Vorlesung, die eigentlich bis 14:00 dauerte schon früher um zu Hause unser Gepäck zu holen. Um ungefähr 15:30 waren wir dann am Bahnsteig. Nachdem wir dieselbe slowenische Lautsprecherdurchsage dann zum 10. Mal gehört hatten, verstanden wir zu unserer großen Enttäuschung endlich, dass unser Zug 35 Minuten Verspätung hatte. Also saßen wir eben noch eine halbe Stunde länger am Bahnsteig.
Erst im Zug realisiert ich, dass mein Anschlusszug ja nur 10 Minuten nach Ankunft des ersten Zuges in Schwarzach St. Veit abfuhr und ich wurde etwas unruhig. Ich versuchte mich mit dem Schaffner zu verständigen, da er allerdings nicht Englisch konnte und mein Slownisch nicht ausreichte musste eine Frau übersetzen was ich wollte. Er versicherte mir, dass wir bis Schwarzach nur noch 10 Minuten Verspätung hätten und ich war erst einmal beruhigt, wollte allerdings trotzdem später noch einen österreichischen Schaffner fragen.
Endlich waren wir über der Grenze und unser Zug hatte noch immer eine halbe Stunde Verspätung. Nun wurde ich schon wieder etwas nervöser, vor allem, da mir der Schaffner kurz vor Villach sagte, er könne noch keine genaue Aussage machen, wir werden sehen wieviel Verspätung wir haben wenn wir näher an Schwarzach St. Veit sind.
Trotzdem alarmierte ich meine liebe Familie zu Hause, die sofort im Internet nachschauten, wann denn der nächste Zug von Schwarzach nach Jenbach fuhr... diese Information war aber mehr als enttäuschend. Ich müsste in Schw. 2 Stunden warten um dann 6 Stunden lang im Zug zu sitzen und irgendwann in den frühen Morgenstunden in Jenbach anzukommen (normale Ankunft: 22:00) Das war natürlich also keine Option. Jetzt fiel Maria eine andere Möglichkeit ein, wie ich doch noch am selben Tag meine geliebte Heimat erreichen könnte, dazu hätte ich allerdings bereits bei der nächsten Station aussteigen müssen um mit ihr dann bis Mittersill zu fahren, wo mich meine Eltern abgeholt hätten. Jetzt musste ich es einfach wissen, ob mein Anschlusszug warten würde und ich lief quer durch den ganzen Zug bis ich endlich ganz hinten den Schaffner fand. Ich redete unendlich schnell auf ihn ein, dass es sehr dringend ist, dass ich noch heute zu Hause ankomme etc. woraufhin er jemanden aus dem anderen Zug anrief. Dieser teilte ihm mit, dass auch sie eine Verspätung von 10 Minuten hätten und ich so leicht noch umsteigen könnte.
Jetzt war ich beruhigt, verabschiedete mich von Maria und setzte mich zurück in mein Abteil. Trotzdem konnte ich nichts mehr tun, als die Minuten zu zählen und die Verspätung ausrechnen, die wir gerade hatten. (Zu meinem großen Erstaunen hatte der slowenische Schaffner Recht - mit einer Verspätung von genau 10 Minuten kamen wir in Schwarzach St. Veit an)
Sofort stürmte ich aus dem Zug und wechselte so schnell wie möglich den Bahnsteig indem ich einfach mit Sack und Pack über die Gleise lief (was die anderen Passagiere übrigens auch taten). Dort angekommen entnahm ich der Bahnsteiganzeige, dass mein Anschlusszug noch immer erst in 5-10 Minuten ankommen würde.

Die restliche Reise verlief gut. Der Zug holte sogar noch ziemlich auf und wir kamen pünktlich um 22:04 in Jenbach an, wo ich von meinen Eltern abgeholt wurde.

In den Osterferien zu Hause konnte ich mich endlich so richtig auskurieren und erholen. Noch am ersten Wochenende holte meine Mama eine ganze Tasche voll verschiedenster Medikamente, um mich wieder aufzupäppeln.

So war ich gleich wieder fit um meinen Geschäften zu Hause nachzugehen: Ich traf meine Familie und meine Freunde wieder, fuhr wieder mal nach Ibk um dort unsere Stammgeschäfte zu besuchen, kümmerte mich um meinen Praktikumsplatz für den Herbst, fuhr mit Mama, Papa und Tamara nach München in den Botanischen Garten und in die Stadt, färbte Ostereier, feierte ein wunderbares Osterfest und verbrachte vor allem auch sehr viel Zeit in meiner Karterrunde (dich ich jetzt direkt vermisse ;-) )
Es war so angenehm zu Hause, dass ich meinen Urlaub dort sogar noch verlängerte. An und für sich wollte ich bereits am Ostermontag wieder nach Ljubljana zurückkehren, verlängerte dann allerdings noch und fuhr erst wieder am Mittwoch, den 26.03. früh am Morgen zurück.
In Spittal stoß dann auch Maria zu mir und wir kamen zusammen um ungefähr halb 3 wieder in unserer Wohnung an.

Sonntag, 9. März 2008

Zagreb

Nachdem ich mich am Freitag ziemlich gut erholt hatte und sogar wieder normal reden konnte, beschloss ich, doch zusammen mit Maria am Samstag nach Zagreb zu fahren. :-)

Unser Zug fuhr schon um 08:35 los, wir mussten also ziemlich früh aufstehen, damit wir auch ja pünktlich am Bahnhof waren und unsere Tickets noch kaufen konnten. Man weiß hier ja nie, in welchen Abständen die Busse so kommen...
So waren wir schon um 07:45 am Bahnhof und trafen dort zu unserem Erstaunen Janne (Finnland), der auf sein gemietetes Auto wartete. Dieses Wochenende ist nämlich seine Familie zu Besuch in Ljubljana und er unterhielt sie indem er mit ihnen einen Ausflug zu den Škocjan Caves machte.
Wir machten unsere letzten Besorgungen: Zugticket, Jause, Zeitung und gesellten uns noch eine Weile zu ihm. Wir blieben nicht lange zu dritt, denn schon kamen die nächsten Bekannten vorbei: Laura (Slo) und Panu (Fi), die zu einem anderen Finnen, den wir noch vom ersten Sprachkurs kennen (Tuomo), nach Maribor fuhren. Schon lustig, wen man am Bahnhof so trifft... Apropos Bahnhof: Zeugen Jehovas gibt es auch in Ljubljana und auch hier bekommt man jede Menge Hefte mit. Allerdings heißt es hier nicht "Der Wachturm" sondern "Awake" (ja... es gibt sie sogar in Englisch!!)

Wie auch immer, kam unser Zug pünktlich um 08:35 und wir besetzten sofort das erste freie Abteil auf dem 2 stand. Komischerweise unterschied sich unser Abteil nicht von dem, auf dem 1 stand... Wir dachten jedoch nicht weiter darüber nach und machten es uns gemütlich. Bis ... ja bis die Schaffnerin kam... und uns verjagte, da wir ein Zweite-Klasse-Ticket hatten und so nicht in der ersten Klasse sitzen dürfen. Ich wieß sie darauf hin, dass auf unserem Abteil 2 steht, doch sie erwiederte nur barsch, dass dies die Nummerierung der Abteile sei ... Ups!!!
Die anderen Abteile waren natürlich schon ziemlich voll. Doch für diese Zwei-Stunden-Fahrt reichte uns natürlich auch weniger Platz.
An der Grenze hatten wir einen ziemlich langen Aufenthalt. Wir mussten unsere Pässe und Tickets 3-4 Mal herzeigen und wurden mehrmals gefragt, ob wir irgendetwas illegales bei uns hätten. So erreichten wir mit einer Verspätung von einer halben Stunde Zagreb und besorgten uns sofort einen Stadtführer, der wie wir leider zu spät feststellten Kroatisch war. Zumindest konnten wir so jedoch mit Hilfe des Stadtplanes zur Touristeninformation finden. Dort angelangt deckten wir uns mit Stadtführern, Stadtplänen und so weiter ein und starteten unsere Sight-Seeing-Tour.
Die Stadt Zagreb ist wirklich sehenswert. Auch hier kann man sehr gut sehen, welchen Aufschwung die Stadt jetzt erlebt und man findet moderne Bauten neben alten Ruinen. Auf der Hälfte unseres Rundganges begann es leider zu regnen, doch wir waren für diesen Fall ausgerüstet, packten unsere Schirme aus und setzten unsere Tour fort.
Um ca. halb zwei trafen wir uns mit der finnischen Laura, die schon am Freitag mit zwei anderen Finnen nach Zagreb gefahren war, im Zentrum und gingen zusammen Mittagessen.
Mit vollgeschlagenen Bäuchen wollten wir dann Lauras Begleiter wieder treffen, damit sie ihr restliches Gepäck wieder bekam, um dann das Museum Mimara anzusehen. Leider dauerte es eine Weile, bis wir die Finnen gefunden hatten und hatten dann keine Zeit mehr, um uns das Museum anzusehen, da es schon um 17:00 schloss. Deswegen setzten wir uns mit den beiden in ein Cafe und tranken Tee/Kaffee, während die zwei Männer Bier und Schnaps tranken. Unbedingt beeindruckt haben mich die beiden nicht und ich genoss ehrlich gesagt ihre Anwesenheit nicht wirklich, deswegen war ich froh, als wir 3 uns wieder auf den Weg machten um noch irgendetwas von Zagreb zu erkunden.
Wir machten also noch die zweite Stadttour, die vor allem durch schöne Grünanlagen und in verschiedene Parks führt und beendeten unsere Tour um 17:00 am Bahnhof. Da unser Zug allerdings erst um 18:10 abfuhr, mussten wir noch eine Stunde irgendwie überbrücken.
Wir beschlossen also, uns noch in irgendein Lokal zu setzen und wie es der Zufall so wollte, entdeckten wir eine Ice-Bar... Das wollten wir uns natürlich näher ansehen. Wir bezahlten 30 Kunas Eintritt und bekamen dafür Wärmedecken-Mäntel, Kappen, sehr warme Handschuhe und ein Glas Bier und konnten so die Eisbar betreten... Trotz der Wärmeüberzüge hatten wir extrem zu kalt in dem -15° Raum, in dem ein sehr starker Wind wehte. Außerdem war in dem Preis ein Foto von uns inbegriffen, das wir nach unserem Besuch mitnehmen durften.
Obwohl wir uns danach nur schwer wieder aufwärmten (vor allem auch deshalb, weil die Heizung im Zug nicht funktionierte), war der Besuch in der Ice-Bar sehr lustig.

Die Fotos zu meinem Zagreb-Trip könnt ihr euch natürlich wie immer in meiner Bildergalerie ansehen!!

So und jetzt muss ich mich meinen 1000 Assignments zuwenden :-(
Man liest sich - zumindest noch einmal bevor ich am Donnerstag meine Oster-Heimreise antrete *freu*

Donnerstag, 6. März 2008

Die Woche danach!

Nach einem derartig ereignisreichen Wochenende auch noch eine anstrengende Woche zu haben ist wirklich extrem!!! Ich kann das bezeugen.
Der Montag war für Maria und mich schon gleich ein äußerst aktiver Tag. Wie schon letzte Woche erwähnt, wollten wir uns einem Aerobic-Programm anschließen. Damals hat uns eine sehr unhöfliche Frau gleich wieder weggeschickt. Deswegen versuchten wir es dieses Mal etwas früher. Der Kurs startete um 13:30, weshalb wir schon um 13:00 an der Tür der zuständigen Person klopften. Ein Mann öffnete uns, der uns sehr nett empfing und sich über unser Interesse an seinem Sportkurs freute. Er informierte uns, dass wir als "Nicht-Studenten-der-Pädagogischen-Fakultät" nicht gratis teilnehmen können. Wir müssten € 20,-- zahlen und könnten dann das ganze Semester lang immer wenn wir wollen an den Sportmöglichkeiten teilnehmen. Nach einer kurzen Beratung mit Maria willigten wir ein und konnten uns gleich umziehen, um um halb 2 beim Aerobic mitzumachen...
Wir hatten natürlich keine Ahnung, was auf uns zukommt und ich war durchaus etwas nervös, da ich mich mit meiner schwachen Kondition nicht blamieren wollte. Das war eine volle Stunde Training pur. Zu meinem großen Erstaunen konnte ich mithalten. :-)
Auf das Parlament-Pub-Erasmus-Treffen verzichteten wir diese Woche nach dem Slowenisch Kurs jedoch wie die meisten derjenigen, die in Kranjska Gora waren. (nur die Portugiesen waren da...)

Am Dienstag beging ich nun einen großen Fehler. Maria und ich hatten eigentlich nichts für den Abend geplant. Doch Joffrey (F) lud uns nach der Vorlesung auf eine Geburtstagsparty eines/einer seiner Freunde ein. Obwohl sich mein Hals schon am Abend nicht mehr so gut anfühlte, sagten wir trotzdem zu und fuhren um 22:00 ins Studentenheim. Der slovakische Freund von Joffrey war dann eine Freundin, die wir noch nie gesehen hatten. Trotzdem freute sie sich, dass wir auch auf ihre Party kamen :-)
Das große Übel dort war allerdings der extreme Zigarettenrauch. Auch wenn mir das normalerweise nichts ausmacht. War es für meine Atemwege einfach zu viel und bereits nach einer halben Stunde war meine Stimme futsch.
Trotzdem begleiteten wir Laurienne (eine Französin) noch auf die legendere Dom-A-Party, welche jeden zweiten Dienstag stattfindet. Es handelt sich hier um eine Kellerparty im Block A des Studentenheimes. Dort war extrem viel los und es wurde wieder extrem viel geraucht. Um ungefähr 1:00 war es mir deshalb genug und wir riefen uns ein Taxi.
An diesem Tag begann es in Ljubljana übrigens extrem zu schneien, noch etwas, was für meine Erkältung sehr förderlich war.

Am nächsten Tag, gestern, war es mit meiner Stimme endgültig vorbei. Die Vorlesung begann schon um 08:30. Maria beschloss, gar nicht hinzugehen und ich kam erst auf 09:10 oder so. Und da saß ich dann mit meiner Thermosflasche voll Tee und konnte mit niemandem reden, da ich keinen Pieps mehr herausbrachte :-(
Zu Mittag trafen sich Maria und ich um uns für die Balkantour in den Spring-Holidays anzumelden. Nach langem Hin und Her beschloss ich mich nämlich doch, daran teilzunehmen. Wir hatten Glück, denn es gab insgesamt nur 45 Plätze und wir waren bereits 2 der letzten 5.
Zu Mittag probierten wir gestern etwas Neues: "Da Bu Da", ein Thailänder im Zentrum Ljubljanas. Dieses Lokal zog schon mehrmals von außen unsere Aufmerksamkeit auf sich. Ich muss schon sagen - dieses Restaurant gehört jetzt zu meiner Bestenliste :-)
Vor allem die Toilette war sehr ansehnlich: Das Waschbecken war nämlich nicht normal, sondern das Wasser floss dort in Stufen ab... so wird Händewaschen zu einem Erlebnis *gg*
Der Slowenisch-Kurs, bei dem es natürlich hauptsächlich darum geht, seine Sprachfähigkeiten zu üben, war für mich der Horror. Neja war allerdings so gütig, mich nachdem ich mich einige Male sehr plagen musste, nicht mehr dran zu nehmen und so konnte ich meine Stimmbänder mit Schweigen schonen.

Heute hatten wir unseren ersten Test: Wir mussten für Globalization and International Trade, ein Kapitel aus einem Buch lesen, was übrigens sehr interessant war. Um zu überprüfen, ob wir es auch wirklich gelesen hatten, mussten wir zu Beginn der Vorlesung zwei Aufgaben bearbeiten, die daraus bestanden, eine ökonomische Theorie anhand von Beispielen, die in dem Artikel erwähnt wurden, zu erläutern. Gar nicht so einfach, doch ich denke, wir haben das schon irgendwie gemeistert.
Die Vorlesung selbst war extrem langweilig und ich musste einige Male extrem mit dem Schlaf kämpfen, deswegen war ich sehr erleichtert, als der Lektor endlich um 14:00 das Ende und somit für uns das Wochenende ankündigte.

Auf unserem Nach-Hause-Weg schauten Maria und ich heute noch beim Bahnhof vorbei. Wir spielen nämlich mit dem Gedanken, einen Ausflug nach Zagreb zu machen. Das Zugticket kostet erstaunlicherweise nur 18,40 mit der österreichischen Vorteilscard. :-) Wir haben das Ticket jedoch noch nicht gekauft. Ich muss erst mal sehen, ob es mir am Wochenende wieder besser geht...
Marias Tutorin, Laura, hätte heute eigentlich irgendetwas geplant. Ich habe ihr jedoch schon abgesagt, da ich lieber wieder gesund werde und auch Maria hat keine Lust mehr...
Wir werden uns jetzt schön gemütlich auf die Couch begeben und uns mit "Germany's next Topmodel" amüsieren...
(Für alle, die sich jetzt denken "Oh Gott!!!" - ich stehe wenigstens dazu!!!!!)

Sonntag, 2. März 2008

Ein Wochenende in Kranjska Gora...

Jetzt ist es vorüber, das Erasmus-Wochenende in Kranjska Gora... Obwohl es wirklich super war da oben, bin ich jetzt wirklich froh darüber, wieder in unserer gemütlichen Wohnung zu sein und saubere Kleidung zu tragen!!!! :-)

Zu den Einzelheiten:
Am Freitag um 15:45 trafen sich ungefähr 120 Studenten auf dem Tivoli-Parkplatz um zusammen ihre Reise in den Schi-Ort Kranjska Gora anzutreten. Zu meinem großen Missfallen hatten nur wenige Ski-/Snowboardausrüstung dabei und so sah ich (meiner Meinung nach) unter all diesen Menschen mit wenig Gepäck aus wie ein Packesel, als ich mit meinem Rucksack, meiner Reisetasche und meinem Snowboard angetrottet kam... Ich fand jedoch bald Laura (FI), die auch so einiges dabei hatte und war beruhigt, nicht mehr die einzige zu sein!
Die riesige Gruppe wurde auf drei Busse verteilt und schon ging die Reise los. Nach einer sehr unspektakulären Fahrt kamen wir bei Dunkelheit in Kranjska Gora an und wurden gleich zu unseren Häusern begleitet. Ja - Häuser!! Für uns wurde nämlich ein drei- oder vierstöckiges Haus mit lauter 4-6-Bett-Zimmern gebucht. Da jedoch nicht alle in diesem einen Haus Platz hatten, wurde einfach noch ein zweites Haus gemietet.
Ich teilte mir mit Maria, Laura und Dori (eine Ungarin, die wir bis vor 5 Minuten noch nicht kannten) ein Zimmer mit zwei Stockbetten, einem Waschbecken und einem Fenster. Es war relativ schwierig, unsere Sachen darin zu verstauen, aber für ein Wochenende war dieses Zimmer wirklich leicht genug!!
Im Keller des Haupthauses befand sich der Partyraum. Dort holten sich alle gleich mal Bier oder ähnliches um den größten Hunger zu stillen. Gegessen wurde in einer naheliegenden Pension (3 min zu Fuß). Dies war beim besten Willen kein Gourmet-Lokal, doch wir waren ja schon an das fade Essen in Slowenien gewöhnt und so schlugen wir uns eben mit was auch immer es gab, die Mägen voll.
Am ersten Abend wurde also gleich ausgiebig gefeiert. Ich lernte viele neue Leute kennen und hatte einen Riesenspaß mit den alten und den neuen Kollegen. Natürlich konnten wieder mal nicht alle Anwesenden ihre Grenzen einschätzen und die Party eskalierte für einige sogar so weit, dass ein Student Kontakt mit der Polizei machen musste. An mir ging dieses Geschehen spurlos vorüber - ich hörte nur am nächsten Tag davon...
Der nächste Tag wurde mit Sportprogramm gefüllt. Wir hatten die Wahl, die Pisten von Kranjska Gora zu erkunden oder den Tag im Hallenbad zu verbringen. Ich wählte natürlich die erste Option, obwohl das Wetter schon am Morgen sehr bedrohlich aussah. Zusammen mit Laura machte ich mich deshalb schon zum frühestmöglichen Frühstück auf den Weg um pünktlich um 10:00 gestellt zu sein.
Wir waren auch pünktlich, was man von anderen nicht behaupten kann, konnten uns jedoch nicht alleine auf den Weg zur Piste machen, sondern mussten auf alle anderen warten, die sich noch Skiausrüstung (Anzüge, Schuhe, Ski) ausleihen mussten. So kamen wir erst um ca. 11:00 auf die Piste.
Insgesamt meldeten sich 10 Personen zum Skifahren/Snowboarden (glaube ich), es formten sich jedoch gleich kleine Gruppen, die den Tag zusammen verbrachten. Wir waren zu viert: Laura, Panu (beide Finnland), Dani (Spanien) und ich.



Wie ihr im Hintergrund schon sehen könnt, war das Wetter nicht ganz so ideal. Es war eigentlich ziemlich warm und der Schnee dementsprechend weich und "patzig", also auch etwas schwierig zum Fahren. Das Schigebiet in Kranjska Gora ist so aufgebaut: vorne gibt es ungefähr 3 oder 4 Pisten, die eher kurz und flach sind, doch man kann mit einem Sessellift so weit hinauffahren, dass man auf die andere Seite kommt. Dort findet man dann die spektakuläreren Pisten (also länger und steiler). Am Vormittag war dieser Verbindungslift leider geschlossen, doch etwas später, konnten wir auch die anderen Pisten nutzen. Der Vorteil dieses eher schlechten Wetters war, dass fast keine Menschenseele auf den Pisten war. Vor allem, als wir nach hinten fuhren, waren wir beinahe alleine. :-)
Ich bin wirklich froh, dass ich mein Snowboard bekommen habe, denn so konnte ich einen sehr tollen Tag mit meinen Freunden verbringen.
Um ca. 15:30 riefen die Mitarbeiter der SOU (die das Wochenende organisiert hatten) Dani an und teilten uns mit, dass sie mit dem Van jetzt wieder abgefahren seien, wir also zu Fuß mit unserer Ausrüstung in die Unterkunft hatschen müssen. Und nachdem es kurz darauf leicht zu tröpfeln begann, beschlossen wir, unseren Skitag zu beenden und wieder zurück zur Unterkunft zu gehen. Dies war zum Teil eine gute und zum Teil eine schlechte Entscheidung. Mitten in unserem Fußmarsch begann es nämlich in Strömen zu regnen - es blitzte und donnerte sogar!!! Wir waren also "waschlnass", als wir endlich unser Ziel erreichten.
Für den Abend war ein Fackelspaziergang angesagt. Ich zog es allerdings vor mich, nachdem ich mich heiß (oder eher lauwarm - mehr ging nicht) geduscht hatte, eine Zeit lang in meinem Bett zu verkriechen, da ich von diesem sportlichen Tag auch ziemlich müde war.
Am Abend war die nächste Party angesagt: Es handelte sich hier um eine "Absinth-Party"... wie der Name schon ankündigt, war das Hauptgetränk also der berühmt-berüchtigte Fenchelschnaps. Ich rührte dieses grausige Gesöff nicht an!!
Diese Party stand eher im Schatten des Vorabends, der ja wie schon erwähnt zum Teil eskaliert ist und es gab keine weiteren Ausschreitungen.

Und dann brach auch schon unser letzter Tag in Kranjska Gora an. Ich denke jeder war froh, heute seine Sachen und sich selber aus dem Haus zu retten - alleine vom Atmen in diesem Gebäude konnte man einen alkoholisierten Rauschzustand erreichen. Jeder der Vorräume war mit Flaschen, Gläsern, Bechern, Chipstüten, anderem Müll und vor allem getränkten Teppichen/Stühlen etc. vollgestellt. Der Boden im ganzen Haus war entweder glitschig (wenn die verschütteten Flüssigkeiten noch nicht getrocknet waren) oder klebte... an meine Schuhe will ich gar nicht mehr denken.
Deswegen verbrachten so ziemlich alle den Vormittag im Freien. Jeder lief in T-Shirts durch die Gegend, da die Temperatur enorm gestiegen war und Spitzen von ca. 21-22 Grad erreichte. Wir spazierten durch die Gegend und setzten uns entspannt in die Sonne.



Um 12:00 beluden wir wieder die Busse und verabschiedeten uns von unserem Wochenenddomizil. Auf dem Heimweg stoppten wir noch in Bled, wo wir eine Stunde Aufenthalt hatten. Maria und ich kosteten dort die für Bled so berühmten "Kremschnittas", mussten jedoch feststellen, dass uns diese Spezialität absolut nicht vom Hocker haut. Dies war für mich bestimmt die erste und die letzte Kremschnitta, die ich konsumiert habe!!

Alles in allem war es ein super Wochenende, das ich lange in Erinnerung halten werde. Trotzdem bin ich froh, wenn ich meine Wäsche (inkl. Schuhe) aus der Waschmaschine nehmen kann und so die letzten grausigen Spuren verwischt sind :-)

Freitag, 29. Februar 2008

Auf nach Kranjska Gora!

Letzten Sonntag verbrachten wir ganz gemütlich zu Hause und machten unsere Aufgaben für die folgende Woche. Am Abend hatten wir mit ein paar Kolleginnen verabredet, zusammen ins Kino zu gehen. Sie sagten, wir sollten um 18:00 im Kino sein. Wir hielten uns natürlich an diese Zeit, stellten dort jedoch fest, dass der Film (27 Dresses) bereits um 17:30 gestartet hätte. Die nächste Vorstellung war erst um 19:10. Wir waren zwar etwas verwirrt, namen das Ganze jedoch gelassen und saßen uns gemeinsam mit Laura eine Zeit lang ins Cafe.
Der Film hat mir sehr gut gefallen. Zu Beginn war es zwar etwas gewöhnungsbedürftig, die Charaktere auf Englisch zu hören, ständig (ungewollt) auf die slowenischen Untertitel zu schauen, und deutsche Kommentare abzugeben... doch ich gewöhnte mich schnell daran. Ich denke ich werde hier noch öfter ins Kino gehen. Erstens schaue ich gerne Filme auf Englisch und vielleicht verbessert sich auch mein Slowenisch ein bisschen und zweitens kostete der ganze Spaß inklusive Popkorn und Cola nur ungefähr 8,00 Euro. Da könnte sich das Cineplexx noch einiges abschauen!!

In dieser Woche war ganz schön was los... Der sonst so ruhige und gemütliche Montag war in dieser Woche ganz anders: Zu unserer normalen Vorlesung von 09:00-11:15 sollte nämlich ein Gruppentreffen (11:30), Aerobics (14:00-15:30) und der Slowenisch Kurs (18:30-20:00) dazukommen.
Ich traf mich also um 11:30 mit der Gruppe (elephants), mit der ich bei dem Spiel am 2. Orientierungstag den 3. Preis gewonnen hatte. Die ganze vorherige Woche versuchte ich ständig, alle zusammenzutrommeln, da wir nur zusammen unseren Preis abholen konnten. Es waren dann auch alle da - außer natürlich die zwei Franzosen. Da sie auf mehrere Anrufe allerdings auch nicht reagierten, entschlossen wir, keine Rücksicht mehr zu nehmen und holten uns unseren Preis: 2 Kisten Barilla-Kekse mit Apfelfüllung. Wir teilten alles auf und so ging ich mit 4 Päckchen Keksen zu meinem nächsten Termin. Um halb 2 trafen Maria und ich uns nämlich mit Vesna, die uns zu unserer Aerobic-Stunde begleitete. Nach einer halben Stunde hatten wir endlich gefunden, wo wir hin mussten und mussten dort leider feststellen, dass wir nicht an dem Kurs teilnehmen dürfen. Tja... das war's dann mit der Bewegung :-)
Also fuhren wir erst mal heim und ruhten uns aus, denn am Abend war ja schon wieder der nächste Programmpunkt an der Reihe: unser zweiter Slowenisch Kurs
Um 18:30 startete der Kurs und unsere Lehrerin (Neja) legte gleich voll los und redete irgendwas auf Slowenisch daher... Wir waren erst mal etwas geschockt, weil ihr zwei Teilnehmer gleich auf Slowenisch antworteten und wir nicht mal ihre Frage oder was auch immer verstanden hatten. Es gab zwar einige Dinge, die wir in unserem ersten Kurs durchgemacht hatten und alle anderen nicht, doch auch für uns gibt es jetzt einiges an Aufholbedarf...
Nach dem Slowenischkurs machten wir uns gleich auf den Nachhauseweg, da wir noch unsere Vermieterin trafen und die Miete bezahlten.
An diesem Montag war in Ljubljana allgemeiner Trauertag, da der letzte Präsident gestorben ist. Deswegen wurde auch unser Erasmus-Treffen im Parlament Pub auf Dienstag verschoben.

Am Dienstag gab es Vorlesungsmäßig nicht viel Neues - wir gaben unser Mörder-Assignment für Slovenian Economy ab und waren froh, dass wir nicht wieder Hausübung bekamen. In E-Marketing präsentierte jedes Team ihre Projekt-Idee. Das haute irgendwie nicht ganz so hin, wie es sollte, da nämlich nur die Hälfte der Gruppen ihre Präsentation vorher an den Lektor gesendet hatte und die Dateien somit nicht verfügbar waren. Nach einem kurzen allgemeinen Chaos gelang es jedoch jeder Gruppe seine Vorhaben zu präsentieren :-)
Am Abend wurde das am Vorabend entfallene Erasmus-Treffen nachgeholt. Maria und ich wollten zwar eigentlich nur kurz vorbeischauen und nicht lang bleiben - aus einem Bier wurden dann jedoch zwei und drei... und da es so lustig war, beschlossen wir noch im Parlament-Pub, unser erstes studentisches Vergehen zu begehen und am nächsten Tag erst später zur Vorlesung (welche schon um 08:30 beginnen sollte) zu kommen. So gingen wir wieder mal erst um 03:00 nach Hause.

Am Mittwoch wachte ich um 9 auf und besprach mich gleich mit Maria (schrie also in ihr Zimmer: "Maria, mogsch du gia?" - "Na!" - "Ok!"), drehte mich wieder um und schlief nochmal eine Stunde :-)
Außerdem sollte am Dienstag wie von zu Hause angekündigt mein Snowboard ankommen. Als ich um 14:00 aus dem Haus ging, war es aber noch nicht da - als ich um 03:00 nach Hause kam auch nicht. Deswegen beschloss ich, am Mittwoch Sabina (Lek) anzurufen und nachzufragen, ob sie etwas weiß. Sie war wieder ausgesprochen nett zu mir, informierte mich, dass das Paket morgen (also Donnerstag) ankommen sollte und bot mir gleich an, dass der Fahrer es zu mir nach Hause bringen könnte, damit ich mich nicht mit Bus und Taxi plagen muss. Dieses Angebot nahm ich natürlich gerne an!! *g*
Am Abend stand wieder eine Vorlesung und unser Slowenisch-Kurs auf dem Programm. Bei der Vorlesung erfuhren wir, dass es sich wirklich gelohnt hatte, liegen zu bleiben, da die Lehrveranstaltung, die wir am Morgen gehabt hätten, aufgrund Krankheit der Lektorin, entfallen ist :-)
Im Slowenisch-Kurs erging es uns dieses Mal schon etwas besser. Wir verstanden mehr und es fiel uns auch schon wieder leichter, uns in der neuen Sprache zu verständigen.

Gestern hatten wir wieder einen sehr angenehmen Uni-Tag, denn auch gestern fiel eine Vorlesung aus und wir mussten so nur von 09:00-10:30 in die Uni. Danach machten wir uns gleich auf in die Stadt und anschließend ins BTC. Wir bummelten bis vier herum und kamen dann endlich nach einer ewig-langen Warterei an der Bushaltestelle um viertel vor 5 nach Hause. Dort wartete schon vor der Tür eine sehr angenehme Überraschung auf mich: Mein Paket mit meiner Snowboard-Ausrüstung. Es hatte also alles geklappt. Da wir ja am Vormittag in der Uni waren, sagte ich nämlich zu Sabina, dass meine Vermieterin (Smiljana) und ihre Eltern immer da wären, so könnten also sie das Tor öffnen und "die Fracht annehmen" :-)
Danke nochmal an alle, die mir bei diesem "Deal" geholfen haben!!!!!

So und heute um 16:00 fahren wir los nach Kranjska Gora. Ich habe jetzt schon wieder ziemlich viel Zeit verplempert und muss mich jetzt beeilen - ich muss nämlich noch aufräumen, meine Sachen packen und schon wieder einen Aufsatz für Slovenian Economy schreiben...

Ich melde mich nach meinem Wochenendausflug wieder ;-)

Samstag, 23. Februar 2008

International Teams...

Gestern stand bei mir ein Meeting mit einem meiner international Teams an, und zwar für das Projekt in der Vorlesung E-Marketing. Wir müssen hier eine Arbeit darüber schreiben, wie man es anstellen muss, um bei den Suchergebnissen einer Google-Suche ganz oben dabei zu sein. Und da die Lektoren dieser Vorlesung irgendwie auf Webseiten/Blogs etc. stehen, machen wir das Ganze nicht in Form einer normalen Seminararbeit sondern gestalten eine Website, die die ganzen Informationen enthält. Emilia (Polen), Jana (Slowakei), Daniel (USA) und ich trafen uns in der Uni und gingen dann gleich auf den schnellsten Weg in eine Pizzeria, wo wir alles bei einem netten Mittagessen besprechen wollten.
Jana teilte mir gleich mit, dass es üblich ist, hier eine große Pizza zu bestellen und dann nicht mal die Hälfte zu schaffen - man kann den Rest dann mitnehmen und hat so Mittagessen und Abendessen für die nächsten Tage... Gesagt getan, ich bestellte eine normale Pizza mit Melanzani. Ich habe glaube ich noch nie eine so große Pizza gesehen - die anderen (Jana und Emilia) machten es so, wie bereits beschrieben und packten die übrige Pizza ein - obwohl ich einen Riesenhunger hatte, schaffte auch ich es nicht, alles aufzuessen - nach 3/4 musste ich aufgeben (die beiden sagten jedoch, sie wären noch nie mit jemandem hier gewesen, der so viel Pizza geschafft hätte... naja... komisch).
Während dem Essen waren wir nicht sehr produktiv - es wurde vor allem geblödelt und gelacht, deswegen beschlossen wir, danach noch zu Jana Tee trinken zu gehen, um dort die Präsentation fertig zu machen.
Im Großen und Ganzen war der Nachmittag mit den Dreien wirklich nett, wenn die Präsentation aber auch viel schneller fertig sein hätte können ... hoffentlich wird da nicht immer so herumgetrödelt, sonst müssen wir uns da etwas anderes einfallen lassen.

Als ich dann ungefähr um 16:30 wieder zu Hause war, konnte ich meine Jacke und meine Kleidung gar nicht mehr riechen. Die blöde Pizza lag mir soooooo extrem im Magen, dass ich gleich einen Schluck Faulbeerer (Mamas Medizin) zur Rettung nehmen musste. Außerdem hatte ich extrem Kopfweh, deswegen legte ich mich erstmal hin und schlief ein Stündchen :-)
Auch am Abend stand nichts mehr auf dem Programm, so begaben sich Maria und ich auf die Couch und ließen uns von den Österreichischen Dancing Stars entertainen.
Noch heute riecht meine Kleidung von gestern extrem nach Pizza - deswegen kann ich mit 100%iger Sicherheit sagen, dass mich dieses Lokal nicht mehr sehen wird... Foculus ist einfach besser!!

Heute sollten wir eigentlich Assignments für Slovenian Economy schreiben. Wir müssen nämlich die Österreichische mit der Slowenischen Volkswirtschaft anhand diverser Kennzahlen vergleichen - klingt ja extrem spannend! Leider kamen wir noch nicht wirklich dazu, obwohl wir ständig zu Hause waren... Jetzt werde ich eben meinen Samstag Abend damit verbringen, mir Statistiken etc. anzusehen, immerhin habe ich auch morgen nicht viel Zeit, da wir am Abend mit ein paar anderen ins Kino (27 Dresses) gehen werden...

PS: Maria hat heute Steinpilz-Risotto gekocht und das war seeeeeeeeeeehhhhhr gut!!!! :-)

Donnerstag, 21. Februar 2008

Wochenende... juhui!!

Wieder eine Woche geschafft... jetzt haben wir die erste richtige Studienwoche hinter uns gebracht. Wir hatten bereits eine Präsentation und sollten heute einen Test haben. In Globalization & International Trade müssen wir nämlich jede Woche ein Kapitel aus einem Buch/einen oder mehrere Artikel lesen und schreiben dann zu Beginn der Vorlesung einen Test zur Überprüfung, ob wir alles gelesen haben und ob wir es mit dem bisher gelernten verknüpfen können... doch als wir uns dieses Reading im Copyshop holen wollten, wurde uns mitgeteilt, dass sie das richtige verloren haben. Ich habe da natürlich gleich dem Lektor ein e-mail geschrieben, dass es uns unter diesen Umständen unmöglich ist, beim Test etwas zu wissen, worauf er mir antwortete ich solle überall herumerzählen, dass der Test ausfällt *g*

So hatten wir heute einen recht angenehmen, wenn auch sehr theoretischen Tag... Die ganze Woche war eigentlich überhaupt sehr ertragbar: Am Montag musste ich zugunsten der Pflege meiner sozialen internationalen Kontakte leider auf Desperate Housewives und Grey's Anatomy verzichten, da wir zum Erasmus-Treffen ins Parlament-Pub gingen, doch es gibt ja noch Pro 7 und so hatten wir dann eben gestern unseren Serien-Abend :-) Ich denke, das werden wir jetzt öfter so praktizieren, denn die Montage im Parlament Pub sind wirklich immer sehr nett und so lernt man sich eben am besten kennen.
In der Uni haben in dieser Woche alle Vorlesungen begonnen und in denen, die schon letzte Woche begonnen haben, wurde so richtig Stoff gemacht. Für uns ist es teilweise deshalb etwas schwer, weil einige Lektoren sehr viel makroökonomischen Hintergrund voraussetzen. Mit unserer MCI-Bildung geht uns dieser etwas ab, da wir uns in unserer VWL-Vorlesung am MCI hauptsächlich auf Mikroökonomie konzentriert haben. Hier kommt mir jetzt meine Hussl-mäßige Vorbildung der HAK zugute :-) ...
Ein weiterer Nachteil, den alle Vertreter West-, Süd- und Mitteleuropas sowie aller anderen Kontinente haben, ist der, dass Lektoren anscheinend von der Selbstverständlichkeit ausgehen, wie es in den kommunistischen Ländern so abgelaufen ist... bin ich dumm, wenn ich nicht wusste, wie das mit der Staatsverschuldung und der Arbeitslosigkeit in Slowenien vor 10-20 Jahren genau war??? Naja, jetzt weiß ich jedenfalls alles/sehr viel darüber, immerhin haben wir das jetzt auf verschiedenste Weise in drei verschiedenen Vorlesungen diskutiert.
Wir machen also schon ziemlich viel Stoff in jeder Lehrveranstaltungen und auch mit der umfangreichen Freizeit sieht es immer schlechter aus, da wir immer mehr Readings bekommen und Assignments schreiben müssen. Außerdem bekamen wir in fast jeder Vorlesung ein Projekt/eine Seminararbeit aufgebürdet. Überall mussten wir uns in internationalen Projektteams gruppieren. Natürlich haben alle unterschiedliche Stundenpläne und es ist wirklich schwierig, Termine für ein Treffen zu vereinbaren :-(
Problematisch wird es vor allem, wenn Franzosen dabei sind. Maria kann da so ihre Lieder singen... und auch ich habe da schon so meine Problemchen: An unserem zweiten Orientierungstag spielten wir ja ein Spiel, bei dem wir verschiedene Dinge im Zentrum Ljubljanas suchen und Fragen beantworten mussten. Da unsere Gruppe (elephants) Dritter wurde, gewannen wir einen Preis, welchen wir uns jetzt abholen können. Das wäre ja ok, wenn wir nicht alle zusammen hingehen müssten und 9 Personen wären. Ich habe das einfach in die Hand genommen und allen E-Mails geschrieben mit verschiedenen Terminvorschlägen (es müssen nämlich die Öffnungszeiten des International Office auch noch berücksichtigt werden). Bisher haben mir alle geantwortet, außer natürlich die zwei Franzosen und als ich heute auf einen der beiden zuging und ihn fragte: "Hey, Alex, did you get my e-mail concerning the price we won..." sagte er nur: "Eeeuuuhhh, I don't understand!" - ich versuchte es mit 5 verschiedenen Formulierungen und war noch immer erfolglos. irgendwann sagte er: "i write you an e-mail" und ich ging, da es mir zu lästig wurde... bis jetzt habe ich jedoch noch nichts bekommen. eh klar!!!! Auf diese Mörderkonversation in Englisch ging ich gleich nach Hause, nahm mein Französisch Buch und las einen Text!!
(ich muss dringend wieder meinen französischen Wortschatz auffrischen...)

Auch sonst haben wir in dieser Woche sehr viel bewirkt... am Montag waren wir wiederholterweise im BTC, wo ich ein Druckerkabel kaufte - an dieser Stelle möchte ich meinen Dank an HP aussprechen, die so freundlich sind, beim Kauf eines neuen Druckers kein USB-Kabel mitzuliefern. Jetzt können wir frisch fröhlich alles mögliche ausdrucken - von zu Hause aus :-)
Außerdem haben wir unseren ersten Bibliotheks-Besuch hinter uns. Dort gibt es ein System, das uns etwas verwirrte... will man sich ein Buch ausleihen, muss man sich ein kleines Formular nehmen, sich zu einem Computer setzen und die Nummer des Buches ausfindig machen (nicht die ISBN-Nummer, sondern die Bibliotheksnummer). Wir taten das natürlich sogleich, hatten allerdings einige Probleme, die Nummer des Buches herauszufinden, da wieder mal alles slowenisch war und wir unsere Wörterbücher nicht dabei hatten. Eine andere Studenten zeigte uns dann, wo wir die gesuchte Information finden können und wir machten uns daran, die Formulare auszufüllen. Das hatten wir gleich (es waren ja nur 3 Zeilen) und wir gaben dies bei der Dame vorne ab. Wie wir unsere Zettel ausgefüllt hatten, brachte sie enorm zum Lachen... irgendwie verständlich, folgende Felder waren auszufüllen:
stevilka izkaznice: wir wussen nur, dass stevilka Nummer heißt, also schrieben wir hier die Nummer des Buches hin
Priimek in Ime: das war leicht - Name
Signatura: keine Ahnung was das heißt, also unterschrieben wir, obwohl es uns schon wunderte, warum es 10 Felder für Signatura gab...
Natürlich war es totaler blödsinn zu unterschreiben, jetzt wissen wir, dass stevilka izkaznice unsere Bibliotheksnummer (jeder Student bekommt eine eigene ID) ist und bei Signatura die Nummer des Buches hingehören, eigentlich logisch, wenn man genauer nachdenkt - aber wer macht das schon?

Und das wichtigste, was sich in dieser Woche getan hat: Das "Get-to-know-each-other-Weekend" steht an (29.2.-2.3. und die Anmeldungsfrist begann am Montag um 12:00. Wir wussten ja jetzt, wie knapp die Plätze sind und waren deswegen schon um 13:00 bei der SOU. Für das ganze Wochenende mussten wir € 70,-- bezahlen und es ist dann alles (Bus, Unterkunft, Verpflegung) in Kranjska Gora inkludiert. Leider haben wir noch kein genaues Programm bekommen, doch Panu sagte heute, es sollte möglich sein, dass wir am Samstag auf die Piste kommen und dank meiner lieben Organisations-Mutti, Michaela und Friedl wird es auch für mich möglich, mir mein Snowboard anzuschnallen!! DANKE!!! :-)

Sonntag, 17. Februar 2008

Postojna Caves und Predjama Castle

An diesem Wochenende waren wir komplett mit diversen Veranstaltungen ausgebucht: Am Freitag stand das "Get-to-know-each-other-Dinner" auf dem Programm. Leider hatten die Organisatoren dieses Abends anscheinend nicht genug Kombinationsgabe, dass sie so weit gedacht hätten, ein größeres Lokal auszusuchen. Von den ungefähr 500 Incomings in Slovenien konnten sich deshalb für diesen Abend nur etwa 50 Personen anmelden. Diese Gruppe fand sich um 18:00 im Fresco ein.
Dort bekamen wir dann ein dreigängiges Menü, das uns zwar nicht unbedingt umhaute, trotzdem war es genießbar. Der Abend war sehr nett, wenn es mit dem "get to know each other" bei der gewählten Sitzordnung (nämlich der Großteil an einer Tafel, also nebeneinander und der Rest auf kleine Tische verteilt) und aufgrund des nicht vorhandenen Platzes nicht so hinhaute. Wir redeten dann eben mit unseren Sitznachbaren, welche wie wir nach kurzer Zeit feststellten alle Deutsch redeten, außer natürlich zwei Spanier und die Finnen :-)
Nach dem Dinner machten sich Maria und ich gleich auf den Nach-Hause-Weg um am nächsten Tag für den Ausflug ausgeschlafen zu sein.

Gestern stand also der Trip zu den Postojna Caves und zum Predjama Castle an. Um 10:30 trafen sich alle beim Tivoli-Park, wo bereits unsere zwei Busse auf uns warteten. Nach einem kurzen Chaos, wie denn überprüft werden sollte, ob alle, die sich angemeldet haben, anwesend sind und ob auch ja niemand, der nicht für den Ausflug bezahlt hatte, in den Bus stieg, fuhren wir los. Bereits nach einer Stunde waren wir auch schon da.
Der Tag war wunderschön, die Sonne scheinte und es war deshalb recht angenehm (wenn man nicht direkt im kalten Wind stand). Vor den Höhlen bekamen wir unsere Tickets und um 12:00 öffnete sich die Tür zu den Postojna Caves. Es handelt sich hierbei um eine Karst-Erscheinung, die ein Wahrzeichen von Slowenien darstellt => ein zwei Millionen Jahre altes und 27 km langes Tropfsteinhöhlensystem.
Die Führung durch die Höhlen begann mit einer kurzen Zugfahrt durch die Höhlen. Ungefähr in der Mitte bzw. am höchsten Punkt angelangt, begann die geführte Tour mit einem Guide, der sich in den Höhlen sehr gut auskannte. Trotzdem erzählte er uns, könnte er sich in den komplizierten Gängen bei Dunkelheit auf keinen Fall zurecht finden und wäre verloren. Uns wurde dies kurz demonstriert, da das Licht für einen Moment ausfiel (keine Ahnung, ob das zur Show gehörte) und wir uns in völliger Dunkelheit befanden ...
Obwohl es eigentlich verboten gewesen wäre, Fotos zu machen, hat niemand etwas dagegen eingewendet, wenn wir wild herumgeblitzt haben... wie auch immer, meine Fotos sind fast alle verschwommen oder so :-(



Die Führung startete also beim höchsten Punkt, ging weiter über die "Russenbrücke" durch die Spaghetti-Hall in die Red- und die White-Hall und endete, als wir nach der Brilliant-Hall den tiefsten Punkt erreicht hatten und zurück in die größte Halle gingen, wo manchmal sogar Konzerte etc. veranstaltet werden.
In dieser großen Halle gab es außerdem ein Aquarium, in dem ein Tier zu sehen war, welches es weltweit nur in den Slowenischen Karst-Höhlen gibt: den "human fish"



Nachdem wir diese komische Laune der Natur auch eingehend betrachtet hatten führte uns unser Begleiter wieder zurück zur "Slowenischen U-Bahn-Station" und wir beendeten unseren Höhlenbesuch mit einer letzten Zugfahrt :-)

Gleich darauf ging es weiter zum Predjama-Castle. Jama ist slowenisch und bedeutet Höhle. Über setzt heißt dieses Bauwerk also: "Vorhöhlen-Schloss" und das zurecht, denn diese Burg wurde vor eine etwas kleinere Karst-Höhle gebaut. Wir lernten dort, dass sich das Schloss früher (im 12. Jhdt) noch in der Höhle befand, später wurde das ganze aber nach außen versetzt und es gibt jetzt also ein Vorhöhlen-Schloss. Leider wird der Teil des Schlosses, der sich in der Höhle befindet, gerade restauriert, deswegen konnten wir dort nicht hineingehen. Unsere Führerin erzählte uns viel über die Legenden und die Geschichte dieses Schlosses, was sehr interessant und lustig, aber auch erschreckend war. So gab es zum beispiel in dem mittelalterlichen Schloss einen eigenen Gerichtssaal. Gleich nebenan befand sich die Folterkammer und der Kerker... in die Folterkammer hatte man übrigens den besten Ausblick vom Schlafzimmer aus!!!
Weiters gab es im Gericht eine sehr mysteriöse Tür aus Eisen, als wir danach fragten, erzählte uns die Führerin, dass sich dahinter nur ein Loch befindet - ein Tunnel, der 60 Meter weit abfällt. "Mit Hilfe dieses Loches wurde die Todesstrafe vollzogen, was sehr effizient war" (so die Frau)

Die Hälte der Wände des Schlosses stellen übrigens logischerweise die Felsen dar. Deswegen war es drinnen ausgesprochen kalt und ich war froh, wieder in die Sonne zu kommen, als wir von dem Gebäude alles gesehen hatten.



Nach diesem wirklich sehenswerten Ausflug kamen wir dann um ca. 17:30 mit einem Mordshunger wieder in Ljubljana an. Deswegen machten wir uns schleunigst auf den Weg irgendwohin etwas essen. Wir wurden von Johanna, Henriikka und dem Belgier Nicolas begleitet. :-)
PS: Schwarzwald-Palatschinken (Desert) sehr zu empfehlen!!!

Freitag, 15. Februar 2008

Valentin und andere Leiden

Schon wieder sind drei Tage vergangen, in denen sich einiges getan hat. Obwohl wir am Dienstag wie gesagt absolut keine Lust hatten, Bäume auszureißen, kam Laura am Abend zu uns. Wir zeigten ihr ganz stolz unser Heim und saßen eine Zeit lang zu erst zu dritt und später, als Panu (Finnland) zu uns stieß zu viert zusammen.
So stieg unsere Motivation, uns mit unseren Freunden noch etwas länger herum zu treiben und wir trafen uns mit Petra, Michaela und Nastia (alles Sloweninnen) und zogen los in die Orto-Bar. Dort trafen wir noch Vesna (Slo) und Freddy (NL) und somit war unsere Runde komplett.
Obwohl es noch sehr lustig war, verabschiedeten sich Maria und ich als der Lokalwechsel bevorstand, da wir so kein Taxi nehmen mussten und aufgrund der Nähe zu unserer Wohnung zu Fuß nach Hause gehen konnten.

Wir kamen also am Dienstag schon wieder sehr spät ins Bett und schliefen uns deswegen am Mittoch laaaange aus, da unsere Vorlesung sowieso erst um 16:00 startete. Es handelte sich bei dieser VL um E-Marketing, wo es hauptsächlich um Web 2.0 und die rasante Entwicklung des Internets geht. Auch hier mussten wir wieder internationale Projektgruppen bilden. Daniel, unser Projektleiter, versicherte uns, er würde uns am Abend noch ein E-Mail senden, da wir uns am folgenden Tag (also gestern) treffen wollten um ein Thema für unser Projekt auszusuchen. Immerhin müssen wir am Dienstag schon unsere erste Präsentation halten.
Leider war das E-Mail noch immer nicht da, als ich ins Bett ...

Gestern war Valentinstag:



Leider erwartete weder Maria noch mich eine blumige Überraschung als wir morgens aufstanden und uns auf den Weg zur Uni machten. Es sollte unser erster "anstrengendere" Tag werden, an dem wir gleich 2 Vorlesungen hatten: Slovenian Economy und Globalization and International Trade.
In Slovenian Economy arbeite ich jetzt mit zwei Franzosen (Mathieu und Pierre Anthony) zusammen. Auch Maria hat zwei Franzosen in ihrer Gruppe, einer davon heißt Baptist und hat wirklich etwas Ähnlichkeit mit meiner Fantasievorstellung von "Jean Baptist Grenouille" (so gemein das auch klingt) In dieser Formation müssen wir dann eine Seminararbeit schreiben, in der volkswirtschaftliche Entwicklungen/Modelle von 3 verschiedenen Nationen verglichen werden.
Globalization and International Trade wird vermutlich eine sehr anstrengende Vorlesung. Wir müssen hier jede Woche einen Text (ca. 20-30 Seiten) lesen und haben dann immer einen Test über das Gelesene. Es gibt dann zwar keine Schlussklausur, ich bin mir aber noch nicht ganz sicher, was mir lieber gewesen wäre :-)
Nach dieser Vorlesung sollte ich eigentlich meine E-Marketing-Projektgruppe treffen, da ich aber keinen der drei fand, fuhr ich nach Hause. Das stellte sich als Fehler heraus, denn so versäumte ich unsere erste Projektsitzung :-(

Am Abend trafen sich Maria und ich wieder mit Laura bei ihr zu Hause um anschließend zusammen ins Companeros, wo eine Valentins-Party stieg. Amor musste zu diesem Zeitpunkt aber anscheinend schon ein paar Bierchen gekippt haben, denn er verfehlte mich auch diesmal wieder weit :-)
Trotz Herzschmerz aufgrund mangelnder seelischer Zweisamkeit blieben wir aber bis zum bitteren Ende und zogen anschließend noch mit unseren finnischen und slowenischen Kollegen weiter in die Kebap-Bude (Kebap nach dem Ausgehen ist wirklich international!!!)

Heute wollte ich meinen Tag sportlich beginnen, ich stand zwar früh auf, doch war bis jetzt durch unsere verstopfte Toillette abgelenkt. Jetzt ist dieser blöde Umstand aber auch wieder behoben und ich schnalle mir gleich meine Inline-Skates an...

Bis später oder so!!

Mittwoch, 13. Februar 2008

so kann's weiter gehen

Die erste Woche an der Uni hat begonnen... Gestern hatten wir erstmals die Vorlesung Information Support for Business Decisions. Laut Stundenplan sollte diese Veranstaltung von 09:00 bis 12:00 dauern. Unser Lektor stellte jedoch gleich zu Beginn klar, dass wir zwar 3 Einheiten haben, eine Einheit aber nur 45 min dauert und wir so um 11:15 wieder gehen können. :-)
Er legte dann gleich mit dem Stoff los und gab uns einen Artikel, den wir bis nächste Woche lesen müssen. Die Vorlesung war recht interessant, wenn für uns auch nicht viel Neues dabei war, und wir waren ziemlich überrascht, als der Lektor um 10:15 sagte: "So, that's it for now - see you next week!"
So gehe ich gerne in 3-Stunden-Vorlsungen *gg*
Danach eilten wir gleich ins International Office, um den Leuten dort unsere Entscheidung bezüglich der Stundenplanänderung mitzuteilen, wurden allerdings sofort wieder weggeschickt, da wir vorher das MCI kontaktieren müssen, um uns die Erlaubnis zur Änderung zu holen und dann mit dem Learning-Agreement wieder kommen sollen. Sie empfohlen uns, erst am Ende der Woche zu kommen, versicherten uns aber, dass wir noch Platz in der von uns gewählten zusätzlichen Vorlesung haben.
Um auf dem Laufenden zu bleiben und nichts zu versäumen saßen wir am Abend wieder vorm Fernseher und schauten Desperate Housewives und Grey's Anatomy. :-)

Heute starteten wir wieder um 09:00 mit "Slovenian Economy". Ich glaube, diese Vorlesung wird uns künftig etwas mehr abverlangen als die gestrige. Hier müssen wir internationale Gruppen bilden und dann eine Arbeit über ein volkswirtschaftliches Thema schreiben, in der wir 3 Nationen vergleichen. Ich habe heute noch nach keiner Gruppe gesucht, was gar nicht so klug war, da wir bereits am Donnerstag eine Gruppe haben sollten und bereits mit Themenvorschlägen kommen sollten...
Am Nachmittag spazierten wir wieder mal zur SOU - erstmals nicht wegen der Wohnungssuche, sondern weil wir uns für den Ausflug in die Postonja-Caves und zum Predjama-Castle anmelden wollten. Zu unserem großen Bedauern wurde uns jedoch gleich mitgeteilt, dass der Bus schon voll wäre und wir uns lediglich auf die Warteliste setzen lassen könnten. Obwohl diese Liste schon fast eine Seite lang war, schrieben wir uns dazu und zogen wieder ab. Wir hoffen jetzt darauf, dass es so viele Interessenten gibt, dass ein zweiter Bus organisiert wird - ansonsten müssen wir eben privat dort hin fahren...
Um 14:00 trafen wir heute wieder Laura bei Joe Pena's (schon wieder) um Mittag zu essen und um ca. halb 19:30-20:00 wird sie zu uns kommen und unsere Wohnung in Augenschein nehmen. Ob wir im Anschluss noch ausgehen kann ich jetzt noch nicht sagen - habe aber momentan gar keine Lust darauf!!!

Montag, 11. Februar 2008

a gmiatlachs Wochenende

Nachdem wir am Donnerstag ausgiebig gefeiert hatten, verlief das restliche Wochenende eher gemütlich:
Am Freitag war "Prešernov dan" - ein Kulturfeiertag für den bedeutensten Dichter von Ljubljana (dessen Geliebte, für welche er 13 Sonnette geschrieben hat, übrigens Julia hieß). An diesem Tag sind sämtliche Kulturveranstaltungen, also Theater und so weiter gratis zu sehen und man kann auch alle Museen gratis besichtigen. Da ich jedoch meinen Schlaf, den ich in der Nacht versäumt hatte, am Vormittag nachgeholt habe, hatte ich erstens nicht mehr viel Zeit und außerdem nicht wirklich Lust auf Museumsbesuche. Ich besuchte lediglich 2-3 Gallerien, welche mich auch nicht vom Hocker gehauen haben und das wars dann auch mit meiner Kultur-Tour...
Dafür kamen wir am Freitag zu einer anderen für unser restliches Semester hier sehr wichtigen Erkenntnis. Wir waren Essen im "Joe Pena's", den zweiten Mexikaner im Zentrum und stellten fest, dass uns das Menü dort sogar noch besser schmeckte als in der Cantina Mexicana - wer uns also besuchen kommt, der kann sich schon mal auf Joe Pena's einstellen ;-)
Am Abend machten wir es uns vor dem Fernseher gemütlich und beäugten kritisch die neuen österreichischen Dancing-Stars...

Gestern vormittag fuhren wir zuerst wieder ins Zentrum um uns mit Gemüse und so weiter vom Markt auszustatten. Am Nachmittag fuhren wir nochmal ins BTC, da Maria dringend noch ein Möbelstück (einen Tisch, ein Kästchen oder was auch immer) für ihr Zimmer brauchte und ich endlich mein am Mittwoch bestelltes Ladekabel für mein slowenisches Handy abholen wollte. Gott sei Dank gibt es hier in Laibach einen Lidl, wo wir letztendlich für Maria etwas passendes fanden. Auch ich hatte Glück und bekam endlich mein Kabel. So bin ich seit gestern Besitzer eines funktionierenden Handys mit slowenischer Telefonnummer :-)
Der Fernseh-Abend vom Vortag erwies sich als sehr angenehm und gemütlich, deswegen beschlossen wir gestern kurzerhand, dies zu wiederholen. Das Grand-Finale dieser ausgiebigen "Glotzerei" stellte das Michael Jackson Konzert dar... *g*

Auch heute hatten wir einen ziemlich faulen Tag. Wir fuhren Vormittag in den Tivoli-Park und spazierten dort etwas durch die Gegend. Leider fanden wir keine Bank in der Sonne und setzten uns deshalb irgendwann in den Halbschatten, was nicht wirklich sinnvoll war, denn der Wind war doch noch ganz schön kalt. Wir saßen also kurz herum und freuten uns dann umso mehr darauf, wieder nach Hause zu fahren, um uns wieder aufzuwärmen.

Heute habe ich mir außerdem meinen Stundenplan genau zu Gemüte geführt und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich wenn möglich folgende Kurse belegen werde:
- Information Support für Business Decisions
- Slovenian Economy
- International Marketing
- E-Marketing
- Economics of Transition
- Globalization and International Trade

Morgen geht der Studienalltag an der Uni los. Unsere erste Vorlesung nennt sich "Information Support for Business Decisions", ich glaube zwar nicht, dass wir in dieser Vorlesung noch viel Neues lernen werden, doch wir werden sehen, was uns das MCI da wieder mal aufgezwungen hat... :-)

Freitag, 8. Februar 2008

Welcome Party im KMS

Gestern fand die erste große Party für alle Incomings in Ljubljana statt. Wir starteten unsere "Tour" bei Laura, unserer Tutorin. Es war gestern unser erster Besuch bei ihr. Sie besitzt ein kleines Studio-Appartement nahe dem Zentrum von Ljubljana. Leider hatte sie nur 2 Stühle, war wir jedoch durchaus verstehen können, da sich unser "Stuhlbesitz" auch auf 2 beschränkt.
Nachdem alle (2 Freundinnen von Laura - Vesna und Petra) eingetroffen waren, zogen wir los ins Zentrum. Wir tranken noch einen Cocktail im Skelet und trafen recht früh im KMS, der Bar, wo die Welcome-Party stattfand ein. Anfangs war es noch ziemlich leer, doch ungefähr innerhalb einer Stunde war die Bar so voll, dass man sich kaum noch bewegen konnte.

Wie bereits gestern beschrieben, gab es eine Kleidervorschrift. Wir waren dem gegenüber zwar vorerst etwas skeptisch eingestellt, doch es erwies sich als ausgesprochen lustig, sich gegenseitig verschiedene Sachen auf die T-Shirts zu schreiben...
Für uns war es zugleich eine Kennenlern-Party für die neuen Studenten und eine Abschiedsparty für unsere Kollegen aus dem Sprachkurs, welche ihr restliches Semester in Koper oder Maribor verbringen.
So ergab sich auf unseren T-Shirts ein wilder Mix aus Unterschriften neu-kennengelernter (und großteils wieder vergessener) und Abschiedsworten und Glückwünschen unserer abreisenden Freunde. Das Resultat sah so aus:

2. Orientationtag

Heute fand unser zweiter Orientationtag an der Faculty of Economics statt. Wie schon erwähnt überschnitten sich die Orientierungstage mit den letzten Tagen des Sprachkurses und da Maria bereits zweimal gefehlt hatte, konnte sie heute nicht mit mir zur Faculty kommen.
Ich schlug mich also alleine durch eher langweilige Kursvorstellungen und einen recht interessanten Vortrag über die Slowenische Geschichte (das meiste davon war zwar Wiederholung, aber was soll's ...)

Für den Nachmittag stand ein von den Tutoren organisiertes Spiel auf dem Programm. Der Zweck dieses Spiel war es, die Hauptstadt besser kennen zu lernen. Die Studenten wurden in Gruppen eingeteilt (meine Gruppe: "elephants") und wir mussten verschiedene Aufgaben erfüllen und Fragen Ljubljana betreffend beantworten. Meine Gruppe bestand aus einer Ungarin (Hoda oder so), einer Deutschen (Annalena), zwei Spanierinnen (Patricia und Neus), einem Amerikaner (Caleb), einem Südkoreaner (Li - zumindest nennen wir ihn so, weil keiner seinen wirklichen Namen aussprechen kann), und zwei Franzosen (Alexandre und Sylvain). In meinen bisherigen 4 Wochen konnte ich jedoch schon einiges in Erfahrung bringen und wir waren so recht schnell. Trotzdem schafften wir es nicht zu gewinnen und wurden "nur" dritte. Dies lag glaube ich daran, dass wir als letzte Aufgabe eine Postkarte von Ljubljana kaufen mussten, welche dann von einem Einheimischen auf Slowenisch beschrieben werden musste. Da wir in dem von uns gewählten Shop sehr lange auf die Verkäuferin warten mussten... So gewann jeder von uns ein "Barilla-Package".
Ich wollte das ganze zwar mit Fotos dokumentieren, dazu blieb jedoch leider gar keine Zeit mehr :-(
Nach diesem eher anstrengenden Tag wurden wir von einem Riesenhunger geplagt und ich ging mit den Spanierinnen und zwei weiteren eine Pizza essen.

Am Abend steht heute noch eine Welcome-Party auf dem Programm. Hier müssen wir alle ein weißes T-Shirt tragen, welches dann beschrieben wird... mal sehen!!

Donnerstag, 7. Februar 2008

Übrigens... die Fotogalerie

Wie ihr alle schon bemerkt habt, habe ich links in meinen Blog eine Diaschau eingefügt. Hinter dieser Slideshow steht ein Webalbum. Leider kann ich jedoch immer nur ein Album verlinken und es sind somit bei der Slideshow nicht alle Fotos sichtbar.
Wenn ihr meine restlichen Fotos ansehen wollt, so klickt einfach auf die Diashau und es öffnet sich ein neues Fenster wo das jeweilige Foto nochmal angezeigt wird. Genau darüber gibt es eine kleine Navigation, wo man die "Öffentliche Galerie von julia" anzeigen kann. Dort findet ihr meine diversen Fotoalben und könnt ein paar Eindrücke von meinem Leben hier in Ljubljana erhalten!!

Viel Spaß dabei!!

PS: Manche Alben werden immer wieder mal aktualisiert - das heißt, ich füge einfach neue Fotos hinzu... einfach aufs Datum schauen ;-)

Me govorimo dobro slovensko!!!

Heute hatten wir unseren ersten Orientierungstag an der Faculty of Economics. Dies ist die erste Situation, in der die Organisation und Abstimmung des Programmes der verschiedenen Fakultäten hier in Laibach nicht passt. Unser Sprachkurs sollte nämlich bis Donnerstag, 07.02. dauern, wobei am 06.02. die schriftliche Prüfung und am 07.02. die mündliche Prüfung stattfinden sollte. Genau an diesen beiden Tagen standen für Maria und mich jedoch die obligatorischen Orientierungstage an unserer Fakultät auf dem Programm. Deswegen brachten wir unsere Prüfung schon gestern hinter uns.

Obwohl das Lernen auf die Prüfung etwas zu kurz gekommen ist, fiel es uns nicht schwer, die geforderten Aufgaben zu erfüllen.
Wir hatten vorher keine Vorstellung davon, was von uns gefordert würde und waren deshalb etwas aufgeregt - vor allem, da uns viele Vokabeln nicht mehr einfielen ...
Die Prüfung begann dann mit dem mündlichen Teil: Jeder von uns wurden fünf Fragen gestellt, welche wir kurz oder lang beantworten mussten. Dies war überraschend einfach und wir bekamen sofort jeweils 100% für den mündlichen Teil.
Anschließend mussten wir in einen anderen Raum gehen, um dort die restlichen Teilnehmer an der schriftlichen Prüfung zu treffen. Insgesamt besuchten fünf Personen von der Faculty of Economics den Sprachkurs, wir waren also bei diesem Teil der Prüfung nicht alleine. Auch dieser Part war nicht von besonderer Schwierigkeit und wir sind zuversichtlich, dass wir unsere ersten beiden Credit Points für unser Auslandssemester in der Tasche haben.

Am Abend trafen wir uns gestern noch mit Laura, unserer Tutorin, um mit ihr in unser (mittlerweile mehr oder weniger) Stammlokal "Skelet" zu gehen. Obwohl wir eigentlich nicht vorhatten, lange zu bleiben, fielen wir erst um 03:00 in unsere Betten und waren demnach heute eher müde als wir 3 uns wieder trafen, um gemeinsam zur Faculty of Economics zu fahren.
Dort angelangt trudelten langsam alle Incomings ein und wir sahen uns interessiert und neugierig um, wer für die nächsten Monate unsere Kollegen sein werden.
Im Zuge der ersten Infoveranstaltung mussten sich alle kurz vorstellen und wir bemerkten, dass der Großteil der Studenten aus Frankreich kommt. Von Internationalität kann man also nicht wirklich sprechen: Es befinden sich nur 2 Amerikaner und 2 Süd-Koreaner unter den Auslandsstudenten. Der Rest kommt aus Europa. Aus Österreich kommen 5 Personen - darunter sind 4 MCI-Studenten (inkl. Maria und mir) ... Wir hatten die beiden übrigens noch nie vorher gesehen :-)

Den zweiten Teil der Infoveranstaltungen ließen wir beide ausfallen, da wir dort keine neuen Informationen mehr bekommen hätten. Für morgen stehen am Vormittag wieder einige Vorträge auf dem Programm. Maria kann jedoch leider nicht anwesend sein, da sie im Sprachkurs schon zweimal gefehlt hat und so dort erscheinen muss. Ich würde eigentlich auch lieber den Sprachkurs besuchen, da es der letzte Tag sein wird und anschließend alle zusammen Mittagessen gehen, werde mir jedoch wohl oder übel die Vorträge an der Fakultät anhören, da wir dort möglicherweise nützliche Informationen erhalten können. Jetzt muss Maria eben unsere alten Kontakte pflegen und ich morgen neue knüpfen.
Für den Nachmittag wurde eine Art Spiel angekündigt, bei dem die Studenten in Gruppen eingeteilt werden, welche dann ausströmen um diverse Informationen über Laibach zu erhalten und Fragen zu beantworten. Da bin ich ja gespannt, ob mir meine bisherigen drei Wochen an Laibach-Erfahrung zu Gute kommen ... Ich werde das Ganze natürlich brav fotografisch dokumentieren und halte euch jetzt (hoffentlich) wieder regelmäßiger auf dem Laufenden.

Umzug in die eigene Wohnung

Nach einer etwas längeren Schreibpause melde ich mich aus unserer eigenen Wohnung hier in Ljubljana zurück... Schon super, wenn man endlich einen Ort hat, den man daheim nennen kann ohne dass einem ein Schauer über den Rücken läuft und sich der Magen zusammenkrampft *gg* (das ist natürlich pure Übertreibung)

Am Donnerstag, den 31.01.2008 konnten Maria und ich endlich in die Wohnung einziehen. Da sich unser letzter Umzug mit dem ganzen Gepäck eher schwierig gestaltet hatte und das Gepäck auch nicht geschrumpft war, kam uns meine Familie zu Hilfe. So konnten wir ganz praktisch unser Hab und Gut in das Auto packen und direkt zur neuen Bleibe transportieren. Dort packten wir jedoch noch nichts aus, sondern ließen alles einfach liegen und stehen und fuhren mit meiner Familie übers Wochenende mit nach Österreich.

Ich verbrachte ein sehr erholsames Wochenende daheim, wurde von meiner Familie verwöhnt und so fiel es mir am Sonntag ziemlich schwer, mich wieder zu verabschieden. Trotzdem begab ich mich um 16:00 (wieder mit einigen Taschen usw. an Gepäck) in den Zug um zurück in meine momentane Heimatstadt zu kehren. Die Fahrt mit dem Zug war sehr angenehm, der Umstieg in Schwarzach-St. Veit bereitete mir auch keine Probleme, da ich nicht einmal den Bahnsteig wechseln musste. Doch fuhr mein Zug in Ljubljana am Bahnsteig 6 ein und ich hatte eine weite Strecke bis zu den Taxis vor mir :-( ... dieses "Training" verursachte mir 3 Tage Muskelkater...!!!!
Es ist also nicht verwunderlich, dass ich hundemüde war, als ich um ca. 22:00 die Wohnung betrat. Hier musste ich kurz einen innerlichen Kampf führen, ob ich wirklich noch alles auspacken soll oder lieber einfach alles liegen und stehen lassen sollte um mich sofort ins Bett zu legen. Erstaunlicherweise siegte der bekanntlich nicht sehr stark ausgeprägte Ordnungsfanatiker in mir und machte die Wohnung mit Hilfe meiner 1000 Sachen wohnlich.

Am Dienstag (gestern) stieß dann auch Maria zu mir und wir schrieben sofort eine Liste an diversen Gegenständen, die uns für unser volles Glück im neuen Heim noch fehlten. (zB Wäscheständer, Mülleimer, div. essbare Dinge, Decken...)
Da ich für die Liste zuständig war, hatten wir sie natürlich nicht dabei, als wir vor dem BTC aus dem Bus stiegen. Unser fotografisches Gedächtnis sorgte allerdings dafür, dass wir nichts vergaßen und wiedermal voll bepackt die Wohnung betraten.

Jetzt kann uns hier wirklich nichts mehr erschüttern. Wir haben endlich erreicht, worauf wir in den ersten drei Wochen gewartet haben. :-)

Dienstag, 22. Januar 2008

Die Tage im Heim sind gezaehlt ...

Heute hatten wir endlich Glueck in Bezug auf die Wohnungssuche und konnten uns um 15:00 eine Wohnung hier in Ljubljana ansehen.

Als wir heute nach dem Kurs zur ŠOU marschierten, waren wir noch ziemlich pessimistisch und hatten uns schon mehr oder weniger mit unserem Schicksal (Studentenheim) abgefunden und hatten uns somit auf eine Enttaeuschung eingestellt. Zunaechst sah es auch wirklich wieder danach aus, dass wir das Buero der ŠOU mit leeren Haenden verlassen wuerden, doch ploetzlich stiess eine der beiden Maedels auf eine Nummer, die sie sofort anrief und vereinbarte fuer uns einen Termin zur Wohnungsbesichtigung um 15:00
Wir fanden die Strasse auf Anhieb und wurden ueberaus freundlich von Smiljana (der Besitzerin der Wohnung) begruesst. Sie teilte uns sofort mit, dass im Moment noch zwei Franzoesinnen das Appartement bewohnen, jedoch am 26.01. ausziehen. Die Wohnung wuerde dann noch aufs Genaueste geputzt und wir koennten am 30. Jaenner einziehen.
Nach unserem Heimaufenthalt hier in Vič wirkt zwar so ziemlich jede Bleibe als luxurioes, doch als wir die Wohnung besichtigten waren wir wirklich positiv ueberrascht. Sie befindet sich im Erdgeschoss und besteht aus einem Schlafzimmer, einem Wohnzimmer, der Kueche, einem sauberen Badezimmer und einem kleinen Eingangsbereich. Eine von uns beiden wird im Wohnzimmer schlafen - wer haben wir uns noch nicht ganz ausgeschnapst, doch wir denken, dass dies kein Problem sein sollte, da wir uns sowieso schon darauf eingestellt hatten, uns fuer die restlichen 5 Monate ein Zimmer teilen zu muessen.

Wir besprachen das Ganze jetzt noch einmal gruendlich, um nicht ueberstuerzt einen Fehler zu begehen, doch da uns keine weiteren moeglichen Probleme eingefallen sind - fuehrte ich gerade ein Telefonat mit unserer Vermieterin um alles zu fixieren. Wir duerfen somit stolz unsere neue Adresse bekannt geben: Bernekerjeva 25 - 1000 Ljubljana :-)

Auf diesen Erfolg wird jetzt angestossen!!!

Montag, 21. Januar 2008

Im Studentenheim

Wer jemals in Laibach in einem Studentenheim gewohnt hat, lernt den Luxus, den wir zu Hause geniessen, erst so richtig zu schaetzen!!!! Ein Beispiel: Ich sitze gerade an einem Computer (gegen den Computer will ich gar nichts sagen, obwohl die Tastatur ziemlich ekelig ist), und hoere es staendig tropfen hinter mir - anscheinend ist irgeneine wasserleitung nicht in ordnung und die Pfuetze hinter mir wird immer groesser... trotzdem kuemmert sich niemand darum!

Am Freitag vormittag verliessen wir den Schutz, den uns das Hostel Park bot und bestiegen mit extremen Rueckenschmerzen das Taxi, das uns in unser neues Domizil bringen sollte...
Eigentlich haetten wir uns einen jungen, hilfsbereiten, starken Mann erwartet, der uns mit dem Gepaeck helfen konnte, doch als der Fahrer des Taxis vor dem Hostel ausstieg, erblickten wir ein kleines, altes und sehr gebrechlich/kraenklich aussehendes Maennlein, dem es unmoeglich war, unser ganzes wirklich schweres Gepaeck in das Fahrzeug zu hiefen. Deswegen mussten wir ordentlich mit anpacken, wodurch die Kreuzschmerzen zu erklaeren sind.


Vor dem "Delaški Dom Vič" angekommen, war zu unserem grossen Bedauern der Schranken geschlossen. Obwohl unser Fahrer hupte, oeffnete niemand und wir mussten leider vor dem Schranken ausladen und unsere Koffer selbst ins Heim schleppen. Nachdem wir diese Entfernung von etwa 400 - 500 Metern hinter uns gebracht hatten waren wir einfach nur fertig... doch wir sollten unser Ziel, naemlich unser Zimmer, noch lange nicht erreicht haben - denn der Heimleiter teilte uns gleich mit, dass sich die Studentenzimmer im anderen Gebaeude befinden. Gott sei Dank half er uns allerdings, unser Gepaeck dort hin zu transportieren.
Das Zimmer hier ist eigentlich ganz ok - es ist zwar alt und klein (10 qm), doch wenigstens sauber - was man von anderen Bereichen hier in diesem Heim nicht behaupten kann ...
Wir haben naemlich leider kein eigenes Badezimmer. Es gibt nur einen Waschraum mit 4 Duschen, 6 Waschbecken und 3 WCs fuer die ganze Etage (16 Zweibettzimmer - also 32 Leute). Auf der Etage befinden sich sowohl Maenner als auch Frauen, man darf also nicht zimperlich sein hier!!

Trotz allem lassen wir uns aber nicht unterkriegen und machen das Beste aus unserer gegenwaertigen Situation!! Morgen geht die Wohnungssuche weiter - ich werde dann berichten, ob wir endlich positive Neuigkeiten haben...

Freitag, 18. Januar 2008

Letzter Tag im Hostel

Morgen wird ausgecheckt... doch leider können wir in keine Wohnung ziehen sondern müssen uns vorläufig mit dem Studentenheim zufrieden geben. Mal sehen, wie diese Zeit so wird - wer weiß, vielleicht gefällt es und dort und wir bleiben sogar ...

Der Dame, bei der wir gestern Wohnung besichtigen waren, haben wir heute abgesagt. Die Wohnung war uns für diese Lage einfach zu teuer. Und wie sich heute herausgestellt hat, was dies die richtige Entscheidung .... Die Frau, wollte uns wohl ziemlich abzocken, obwohl sie sehr nett wirkte. Doch für den vorgeschlagenen Preis kann man anscheinend im Zentrum Wohnungen von der selben Größe bekommen. Natürlich wird dies schwierig werden, uns wir sind nicht unbedingt auf das Zentrum aus, trotzdem wäre eine zentralerere Lage angenehmer. :-)

Die nächste Herausforderung wird es jetzt, unser Gepäck von hier ins Dormitory zu transportieren ...

Was fast ein bisschen erschreckend ist: Die erste Kurswoche ist schon vorbei (morgen Freitag ist unser freier Tag). Für diese vier Tage haben wir bereits sehr viel gelernt und es ist jetzt schon ein bisschen einfacher, auf die Leute in der Stadt zuzugehen und sich zu verständigen. Das einzige, was uns noch ziemlich zu schaffen macht, sind Speisekarten. Hier in Ljubljana gibt es für Studenten ein spezielles System. So konnten wir uns Meal-Coupons bei der SOU kaufen (für 6 coupons ca. 20 Euro), mit denen wir in ausgewählten Restaurants essen können. Im jeweiligen Lokal angelangt gibt es auf der Speisekarte eine eigene Rubrik mit Studentenangeboten. Leider sind diese Angaben jedoch meist nur auf Slowenisch vorhanden und es ist für uns noch ziemlich schwierig, zu verstehen, was es jetzt wirklich gibt... Gott sei Dank haben wir immer unser kleines Wörterbuch dabei und die Kellner hier sind sehr hilfsbereit und höflich :-)
So machten wir auch heute wieder keinen Fehlgriff und sind durchaus satt geworden!!

Donnerstag, 17. Januar 2008

Wohnungssuche :-(

So... nach zwei ziemlich anstrengenden Tagen melde ich mich wieder, um die letzten Ereignisse festzuhalten. Bei Maria und mir dreht sich aktuell alles nur um die Wohnungssuche, die sich leider immer mehr zugespitzt hat: Am Montag erlebten wir die erste Ernüchterung, als wir mit drei Telefonnummern und vielen Absagen aus dem Büro der SOU kamen. Die drei Kontakte, die wir erhielten, waren auch Fehlanzeigen. Deswegen mussten wir gestern unsere Suche fortsetzen.
Sofort als der Sprachkurs vormittags beendet war, machten wir uns auf den Weg zur Vermittlungsstelle mit der neuen Idee, dass wir doch vorläufig ein Zimmer für uns beide zusammen mieten könnten um dann, wenn sich etwas besseres ergibt, wieder umzuziehen. Daraufhin wurde uns mitgeteilt, dass wir besser gleich ins Studentenheim gingen, da es dort durchaus noch Plätze gäbe.

Wir mussten also wieder durch die halbe Stadt latschen, um zum nächsten Büro zu gelangen. Dort angekommen, wurde uns allerdings auch lediglich wieder eine Adresse gegeben, wo wir hin müssten. Leider konnten wir dies gestern nicht mehr erledigen, da die zuständige Person dort nicht mehr erreichbar war. Also verschoben wir es auf heute.

Für heute, Mittwoch, war ein ziemlich umfangreiches Programm angesagt: Vormittag Kurs bis 12:30 und um 15:15 sollten wir uns wieder für unsere Sightseeing-Tour treffen. Wir hatten also knappe 3 Stunden Zeit um ins Studentenheim zu fahren und uns dort zu erkundigen. Wir fuhren also mit dem Bus in den Stadtteil Vic. Dort angekommen sendete uns unsere Tutorin Laura ein sms, dass sie möglicherweise eine Wohnung für uns gefunden hätte und sofort dort anrufen würde. Diese Information war natürlich Balsam für unsere verzweifelte Seele... :-)
Die Wohnung war tatsächlich noch zu haben und wir kontaktierten die Dame sofort selbst. Sie holte uns dann gleich in Vic ab und fuhr mit uns zu dem Objekt. Die Wohnung selbst war zwar super: 2 Schlafzimmer, 1 Wohnzimmer (das allerdings als Schlafzimmer verwendet werden könnte), Küche, Esszimmer, Badezimmer, Waschraum, Balkon...
Doch natürlich hat die Sache einen Haken. Und der wäre, dass die Wohnung sehr sehr abgelegen ist. Wir würden also mit dem Bus eine halbe Stunde zu unserer Fakultät und ins Zentrum brauchen. Von Fußweg ist hier keine Rede. Von dem Hostel, in dem wir momentan wohnen, aus brauchen wir ungefähr 20 min ins Zentrum und die Wohnung wäre vier Mal so weit entfernt :-( Außerdem sind die Kosten für diese Lage unverhältnismäßig hoch und wir müssen der Dame morgen nach langen Überlegungen und mit Bauchweh absagen.

Wir werden uns also morgen wieder auf unser ursprüngliches Ziel konzentrieren: die Studentenheime. Wenn wir dort erst mal ein Zimmer gefunden haben, werden wir Stammgäste in der SOU, um immer auf dem Laufenden zu bleiben, was sich auf dem Wohnungsmarkt in Ljubljana rührt...

Bitte hofft mit uns, dass wir endlich Erfolg haben und positive Erfahrungen in Sachen Wohnungssuche machen!!!

Dienstag, 15. Januar 2008

Dober večer

Heute hat unser EILC-Sprachkurs an der faculty of arts in Ljubljana gestartet. Nach einer vor allem fuer Maria nicht sehr erholsamen Nacht (Stichwort sehr lauter Fernseher im Nebenzimmer) machten wir uns heute bereits um 08:15 auf den Weg in die City. In der besagten Fakultaet angekommen wurden wir zunaechst von allen moeglichen Leuten begruesst und anschliessend in Gruppen eingeteilt. Maria und ich kamen zusammen mit ungefaehr 8 Finnen, einer Ungarin, einer Wienerin und einem Maedchen aus Estland in die Gruppe.

Unsere Lehrerin (Petra) holte uns ab und fuehrte uns in ein Klassenzimmer, wo sofort der Intensivkurs startete. Der Kurs dauert jeden Tag von 09:00 bis 12:30, wobei wir eine halbe Stunde Pause haben. Am Freitag findet kein Sprachkurs statt - das heisst fuer die naechsten 4 wochen: 3 tage wochenende. Immer mittwochs ist irgendein besonderes Programm geplant, wie Sightseeing, Museum etc.

Nach dem Kurs mussten wir uns schnell etwas zu Mittag kaufen (heute Obst) um uns anschliessend mit unserer Tutorin - oder eigentlich Marias Tutorin - zu treffen. Laura ist sehr nett und gab uns viele hilfreiche Infos. Ausserdem begleitete sie uns zu ŠOU, der Organisation, die den Studierenden helfen, Wohnungen zu finden. Leider war diese erste Wohnungssuche nicht erfolggreich und wir muessen uns morgen erneut in das Buero begeben. Die ŠOU schliesst bereits um 15:00. Da unsere Infoveranstaltung der Uni erst um 16:00 begann, fuehrte uns Laura noch ein bisschen durch die Stadt, zeigte uns einige Restaurants, Pubs etc. und begleitete uns dann zur Fakultaet.

Bei der Infoveranstaltung haben wir eigentlich nicht allzu viel Neues erfahren. Aaaber - wir haben unseren Studentenausweis bekommen und sind jetzt also offiziell Studenten der University of Ljubljana! Damit geniessen wir viele Vorteile in der Stadt. Morgen werden wir diese erkunden.

So, jetzt muss ich mich nach diesem ereignisreichen Tag kurz ausruhen - um 22:00 gibt es naemlich eine Welcome-Party, auf der wir nicht fehlen wollen!

Montag, 14. Januar 2008

Ankunft in Ljubljana

Ich melde mich jetzt erstmals aus Laibach. Leider habe ich hier eine slowenische Tastatur, deswegen muss ich Umlaute umschreiben...

Meine Sorgen in Bezug auf die Anreise (von wegen Gepaeck) haben sich nicht bewahrheitet. Gestern um 08:15 sind wir bei mir zu Hause in Kaltenbach verspaetet (nach nochmaligem Zurueckmuessen wegen meinem Kofferschluessel) aufgebrochen. Bei Maria in Matrei angekommen, machten wir uns gleich daran, unser beider Gepaeck in das Auto von Marias Papa zu laden - das war gar nicht so einfach, doch unsere beiden "alten Herren" haben es mit Bravur gemeistert :-)

Wir kamen ungefaehr um die Mittagszeit in Ljubljana an und fanden unsere vorlaeufige Unterkunft (Hostel Park) auf Anhieb. Wir konnten hier auch gleich unser Zimmer im 7. Stock beziehen, welches uns positiv ueberraschte. Es ist zwar nicht gross, allerdings sehr sauber und angenehm...

Nachdem wir unser Gepaeck sicher verstaut hatten, machten wir uns auf unsere erste Tour in die Stadt - in erster Linie auf der Suche nach einem gemuetlichen Restaurant. Da wir alle ja schon einmal in den Genuss von Ljubljana gekommen sind, kannten wir bereits einige Restaurants und so fuehrte ich Maria und Sigi (ihren Papa) zum Mexikaner (cantina mexicana), wo wir uns den Magen vollschlugen (im wahrsten Sinne des Wortes).

Als Sigi wieder seine Heimreise antrat, beschlossen Maria und ich, noch etwas die Stadt zu erkunden und die Fakultaet zu suchen, wo unser Sprachkurs stattfinden sollte. Eigentlich sollte diese Tour nicht allzu lange dauern, aus diesem Plan wurde jedoch nichts und wir zwei machten wirklich Kilometer!!!

Mit mueden Beinen kamen wir erst um ungefaeht 17:00 wieder in unserem Hostel an und mussten erstmal relaxen und uns ausruhen. Am Abend beschlossen wir, uns noch kurz in das hoteleigene Cafe zu setzen um uns ein Bier auf unseren ersten Tag zu genehmigen.... Résumée: gut wars!!

Samstag, 12. Januar 2008

Die Koffer sind gepackt...

Irgendwie ist alles ganz leer in meinem Zimmer hier zu Hause... keine Unordnung mehr, keine Kleidungsstücke auf dem Fußboden verstreut, keine Bücher liegen mehr irgendwo herum - nur zwei Koffer und eine Reisetasche stehen vor der Tür.

Morgen geht es los in unsere neue "Heimat" für die nächsten fünf Monate. Komischerweise bin ich überhaupt nicht nervös und habe auch kein schlechtes Gewissen, dass ich etwas vergessen haben könnte, kein Wunder bei dem Gepäckhaufen den ich mir da zusammengetragen habe. Hamstern könnte man das nennen, was ich in der letzten Woche betrieben habe - aber ich bin mir sicher, dass ich jeden Gegenstand, den ich eingepackt habe, irgendwann mal brauchen werde *g*
Meine größte Sorge im Moment ist nur, dass wir das ganze Zeug dann nur im Auto Platz haben. Gesamt haben Maria und ich nämlich 3 Reisetaschen, 3 Koffer, 2 Rucksäcke und 2 laptoptaschen (letzter Stand: 18:30). Sonst ergibt sich für uns bereits in Matrei, wo wir uns treffen, bereits das erste Problem ...

Die nächste potentiell etwas schwierige Situation, in die wir in Bezug auf unser Gepäck geraten könnten, wäre dann unser Umzug. Vorläufig mussten wir uns nämlich ein Zimmer in einem Hostel mieten, da wir mit unserer Wohnungssuche absolut erfolglos blieben und man in Laibach leider erst Hilfe von diversen Institutionen erhält, wenn man vor Ort ist. Da jedoch schon viele unserer Vorgänger den selben Weg wie wir gewählt haben, sind wir zuversichtlich, dass wir schon bald eine nette Wohnung finden, in der wir die restlichen fünf Monate hausen können. :-)

So, es ist jetzt 22:00 und ich werde jetzt nochmal mein eigenes Bett genießen, denn wer weiß, was mich in Laibach erwartet. Komisch - ich glaube ich habe es noch nie geschafft, vor einer Reise so früh schlafen zu gehen... vielleicht werde ich ja doch noch zum Organisationstalent, jetzt wo ich mich auf meine eigenen Füße stelle ;-)

Ich halte euch auf dem Laufenden, wie es mir weiter ergeht... Wünscht mir Glück!!

Dienstag, 8. Januar 2008

Die Vorbereitungen laufen

Die letzte Woche ist angelaufen und meine Hauptaufgabe ist es nun, mir die restlichen Dinge, die ich eventuell für mein Auslandssemester brauchen könnte zusammenzusuchen bzw. zu besorgen...

Leider hat sich mein Tutor bei mir immer noch nicht gemeldet, deswegen mangelt es ein bisschen an guten Tipps, was ich auf keinen Fall vergessen darf. Das führt dazu, dass ich jetzt schon drei Mal shoppen war und mir immer wieder nur Sachen gekauft habe, die ich eigentlich nicht so dringend brauche, die mir aber einfach gefallen haben.

Naja, was mir im Laufe der Woche nicht mehr in den Sinn kommt wird schon nicht so wichtig sein. Außerdem bin ich ja nicht irgendwo mitten in der Einöde und kann mir dann auch in Laibach noch einiges kaufen - dann haben wir wenigstens schon mal eine Beschäftigung :-)